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Falschgeld? Bei diesem Schein handelt es sich um wohl um sogenanntes Totengeld aus Asien. 

Seltsame Zeichen auf den Banknoten

Geldscheine im Mülleimer gefunden: Vermeintliche Glückspilze geraten in Schwierigkeiten

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Zwei Männer haben am Sonntag offenbar versucht bei einer Reisebank am Hauptbahnhof ein Bündel Falschgeld einzuzahlen. Eine Bankangestellte entdeckte die seltsamen Zeichen auf den Scheinen - und rief die Polizei.

München - Ein ganzes Bündel Falschgeld wollten zwei Männer sich am Sonntag am Hauptbahnhof wechseln lassen. Doch die Bankangestellte merkte sofort, dass mit den Scheinen etwas nicht stimmt. Die Slowaken wurden vorläufig festgenommen.

Wie die Polizei berichtet, tauchten die 25 und 40 Jahre alten Männer gegen 18 Uhr bei der Reisebank auf. Sie hatten Geldnoten im aufgedruckten Wert von etwa 6000 Euro bei sich. Diese wollten sie in Kleingeld umtauschen lassen. Doch die 29-jährige Bankangestellte erkannte die Scheine sofort als Falschgeld – sie waren mit chinesischen Schriftzeichen versehen. Sie rief die Polizei. Die Beamten stellten fest, dass es sich bei den Geldnoten um sogenanntes Totengeld handelt. Dieses Geld, das man Toten mit ins Grab legte, kam in vielen Kulturen vor und hat vor allem in China große Bedeutung. Neben Geld, das für den Umlauf vorgesehen ist, gibt es auch speziell als Grabbeigabe Produziertes.

Die beiden Männer gaben vor, die Scheine in einem Mülleimer gefunden und sich über den unerwarteten Geldsegen gefreut zu haben. Da die Slowaken keinen festen Wohnsitz im Inland haben, wurden sie zunächst festgenommen. Als sie eine Person benennen konnten, die ihre Post entgegennimmt, wurden sie wieder entlassen.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Ludwigsvorstadt – mein Viertel“.

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