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Am Hauptbahnhof hat ein Streit über Bier zu drei Verletzten geführt.

Auch Beamte können ihn nicht bändigen

Weil er sein Bier nicht am Hauptbahnhof trinken darf: Mann lässt Zorn an Unbeteiligten aus

Am frühen Mittwochmorgen kam es am Hauptbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Beim Streit um den Verzehr von Alkoholika wurden drei Männer verletzt.

München - Gegen zwei Uhr kaufte ein 31-jähriger Eritreer mit seinem Begleiter Getränke in einem Shop am Eingang Bayerstraße. Anschließend wollte er sein Flaschenbier am angrenzenden Gaststättentresen sitzend verzehren. Der Verkäufer machte ihn darauf aufmerksam, dass dies nicht erlaubt ist. Daraufhin warf der 31-Jährige unvermittelt zwei volle Glasflaschen in Richtung des Verkäufers. 

Er verfehlte ihn jedoch, beschädigte dabei aber Inventar in bisher unbekannter Schadenshöhe. Im weiteren Verlauf griff der Eritreer den Verkäufer tätlich an und schlug ihm unter anderem ins Gesicht. Als der Begleiter des Eritreers und ein Unbeteiligter versuchten den Verkäufer und dessen Angreifer zu trennen, ging der Eritreer unvermittelt auf den Unbeteiligten, einen 53-jährigen Bulgaren, los. 

Verkäufer und Unbeteiligter mit Schürfwunden

Eintreffende Bundespolizisten trennten die sich vor dem Geschäftsbereich miteinander Rangelnden. Bei der anschließenden Sachverhaltsfeststellung verhielt sich der in Poing wohnende Afrikaner auch gegenüber den Beamten aggressiv, sodass er gefesselt zur Wache verbracht werden musste. Hier widersetzte er sich im Gewahrsamsbereich den Bundespolizisten. 

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durfte er die Dienststelle - mit Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung im Gepäck - verlassen. Während alle Beamten unverletzt blieben, zogen sich der Verkäufer Schürfwunden im Gesicht, an Hals und Schulter und der Unbeteiligte sowie der Aggressor jeweils Schürfwunden an den Händen zu.

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