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Am Hauptbahnhof soll sich die kuriose Belehrung ereignet haben.

Randale am Hauptbahnhof

Aus religiösen Gründen? Mann will bestimmte Klientel belehren - das endet schmerzhaft

Die vermeintliche Belehrung endete schmerzhaft. Ein Mann, der sich eine ganz bestimmte Klientel am Hauptbahnhof zur Brust nahm, bekam einige Schläge ab.

München - Am Nachmittag des Sonntags (2. September) zerschlug ein 46-jähriger Schweizer – angeblich aus religiösen Gründen – kurz vor 15 Uhr am Ausgang Arnulfstraße des Hauptbahnhofes mehrere Bierflaschen von Rumänen. 

Als er auch noch eine achte Glasflasche ergriff, schlugen ihm ein 41-Jähriger Rumäne auf den Kopf, der andere, 46 Jahre alt, ins Gesicht, woraufhin die Brille des Schweizers aus dem Bezirk Aarau beschädigt wurde. Bei den beiden Rumänen wurden Atemalkoholwerte von 2,54 bzw. 1,2 Promille gemessen.

Der nicht alkoholisierte Schweizer wollte mehrere Männer aus der Hauptbahnhof-Steherszene, die dort tranken, belehren. Wie die Bundespolizei berichtet, gab er an, er habe gepredigt, das sie sich nicht besaufen sollen, dass sie nur Vergebung für ihre Sünden bekommen, wenn sie sich vom Alkoholismus abwenden. Außerdem erklärte er ihnen, dass Säufer nach dem Tod in die Hölle kommen würden.

mm/tz

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