Zechpreller wehrte sich mit Händen und Füßen

Pizzadieb prügelt auf Polizisten ein

München - Die Zeche geprellt hat ein 35-Jähriger an einem Pizzastand im Münchner Hauptbahnhof. Als die Polizei einschritt, eskalierte die Situation. 

Der Mann bestellte am Mittwoch gegen 18.20 Uhr eine Pizza und ein Wasser an einem Stand im Hauptbahnhof und weigerte sich dann, den Preis von 6,50 Euro zu bezahlen. Die Standbetreiber riefen die Polizei, doch die hatte große Mühe, den Zechpreller unter Kontrolle zu bringen: Der Mann bückte sich und holte zum Schlag gegen einen der Bundespolizisten aus, der aber noch rechtzeitig ausweichen konnte. 

Gemeinsam versuchten die Polizeibeamten den Pizzadieb zu überwältigen, doch dieser wehrte sich mit Schlägen und Tritten. Schließlich gelang des den Bundespolizisten mit vereinten Kräften, den aggressiven Mann unter Kontrolle zu bringen und zu einer Polizeidienststelle zu bringen. Auf dem Weg zur Wache versah der Mann die Beamten mit diversen üblen Beleidigungen. Der Mann, dessen Identität noch nicht geklärt ist, wird am Freitag wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte dem Haftrichter vorgeführt. Er ist nach eigenen Angaben 35 Jahre alt. 

Einen weiteren Vorfall von Beamtenbeleidigung gab es kurze Zeit später am Hauptbahnhof: Die Polizisten kontrollierten vier Personen am Eingang zum Hauptbahnhof an der Bayerstraße, weil diese durch ihr aggressives Verhalten aufgefallen waren. Doch die Identitätsüberprüfung vor Ort war schwierig, sodass die Vier mit zur Wache kommen mussten. Auf dem Weg dorthin griff eine Giesingerin (49) einen der Beamten an, schlug um sich und beleidigte die Beamten. Auch gegen sie wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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