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Innerhalb weniger Minuten war der Lkw aus der unglücklichen Lage befreit worden.
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Fast geschafft: Innerhalb weniger Minuten zog eine Seilwinde den Lkw aus der Unterführung.
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Mit Ladung des Lkw wäre es ein deutlich schwierigeres Unterfangen gewesen.
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Der Verkehr lief einseitig weiter - die Unfallseite blieb etwa eine Stunde lang gesperrt.
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Zehn Zentimeter zu viel: Die Plane des Lkw wurde abgeschabt.
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Zehn Zentimeter zu viel: Die Plane des Lkw wurde abgeschabt.
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Der Fahrer übersah das Hinweisschild und bemerkte seinen Fehler erst einige Sekunden später.
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Mit einer Seilwinde war der Lkw schnell aus der Unterführung gezogen.

Wenige Meter entfernt ein zweiter Unfall

Lkw bleibt an Paul-Heyse-Unterführung hängen

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München - Ein Lkw-Fahrer hat am Freitagnachmittag zu spät bemerkt, dass sein Fahrzeug zu hoch für die Unterführung am Hauptbahnhof ist. Wenige Meter weiter krachte es ein zweites Mal.

An der Kreuzung Paul-Heyse-Straße und Bayerstraße hat es am Freitagnachmittag innerhalb weniger Minuten gleich zwei Mal gekracht. Ein Fahrer fuhr mit seinem 30-Tonnen-Lkw wenige Meter in die Unterführung des Hauptbahnhofs, ehe er das Unglück bemerkte: Sein Fahrzeug ist zu hoch für die 3,50 Meter hohe Unterführung. 

Lkw zu hoch für Tunnel: "Das kann schwerwiegender ausgehen"

"Die Plane des Lkw wurde wie Butter abgeschabt", berichtet ein Polizist. Feuerwehrkommandant Stefan Klotz war mit seinen 14 Einsatzkräften schnell vor Ort und erklärt: "Ein relativ einfacher Vorfall. Es passiert hier an der Unterführung immer wieder, dass Lkw-Fahrer die Höhenbegrenzung missachten." Da der unbeladene Lkw hier aber nur etwa zehn Zentimeter zu hoch war, konnte er per Seilwinde schnell aus dem Tunnel gezogen werden.

Der Fahrer übersah wohl das Hinweisschild mit der Höhenangabe kurz vor der Unterführung. "Das kann auch mal schwerwiegender ausgehen", sagt Feuerwehrler Klotz. In diesem Fall touchierte der Lkw die Tunneldecke nur, dem Fahrer ist nichts passiert. Erwartet ihn eine Strafe? "Es wird anhand des Fahrtenbuchs geprüft, ob er seine Ruhezeiten eingehalten hat, oder ob er übermüdet war. Auch wird geprüft, ob er alkoholisiert war", sagt ein Polizist vor Ort. 

Zweiter Unfall an der Kreuzung: Fahrerin übersieht rote Ampel

Dann würde das Strafgesetzbuch gelten, wonach dem Fahrer der Entzug der Fahrerlaubnis drohen würde. War es ein Unfall unter normalen Umständen, so der Polizist, erwarte den Fahrer wohl keine Strafe. 

Die Straße musste auf der Unfallseite des Lkw gesperrt werden, auf der anderen Seite lief der Berufsverkehr wie gewohnt. Unweit des Unfallorts kollidierten außerdem ein Audi und ein Skoda.

Auch hier gab es keine Verletzten. Irina Schmidt, Fahrerin des Audi, berichtet: "Ich fuhr über die Kreuzung, da kam das andere Auto. Die andere Fahrerin sagte, sie hat die rote Ampel wegen eines kleinen Lkw davor übersehen." Die Kollision hielt sich glücklicherweise in Grenzen. "Ich bin nur 30 Stundenkilometer schnell gefahren", sagt Schmidt. 

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