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Schätze vom Dachboden gibt es in den Hinterhöfen bei privaten Verkäufern zu entdecken. 

Dreimühlen- und Schlachthofviertel machen den Anfang

Hofflohmärkte starten wieder: Fröhlich feilschen und flanieren

Schlendern, stöbern und Schnäppchen jagen: Am morgigen Samstag, 6. Mai, starten wieder die Hofflohmärkte. Den Anfang machen in diesem Jahr das Schlachthof- und das Dreimühlenviertel. 

München - Die Hofflohmärkte erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Am Wochenende geht es wieder los. Hier lesen Sie, wo die Nachbarschaftsaktion ihren Ursprung hat und was Verkäufer beachten müssen.

Die Flohmärkte wachsen stetig

Die positive Resonanz der vergangenen Jahre spiegelt sich auch im Umfang der Märkte wider. „Als wir den ersten Flohmarkt ausgerichtet haben, standen höchstens zwei oder drei Tische da“, erinnert sich Veranstalter René Götz von den Stadtfavoriten. Mittlerweile findet die sechsmonatige Aktion immer größeren Anklang: „Sobald drei Höfe wegfallen, kommen fünf neue dazu“, sagt er. Die Besucherzahlen pendeln zwischen 8000 und 20 000 – je nach Gegend und Wetterlage. Vor allem die Freitagabende seien gut besucht, „wobei die urbaneren Viertel natürlich immer ein bisschen stärker frequentiert sind“, so Götz.

Die Idee stammt aus Amerika

Ihren Ursprung haben die Hofflohmärkte in Amerika. Zwar heißen sie dort Garagenmärkte („Garage sale“), das Konzept ist aber das Gleiche: Zusammen mit Nachbarn, Familien und Freunden verkaufen Anwohner alles, was daheim bloß unnütz in der Ecke steht. Ein Gewinn für beide Seiten: Die einen haben die Gelegenheit, ihren Keller zu entrümpeln, die anderen werden auf der Suche nach einem neuen Lieblingsteil fündig. Zur Stärkung bieten die Verkäufer Kaffee, Kuchen und andere selbst gemachte Schmankerl an. In München waren die Schwabinger die ersten, die Hofflohmärkte initiierten. Veranstalter René Götz übernahm später die Koordination der anderen Viertel.

Lesen Sie hier: Hofflohmarkt-Initiator René Götz im Interview: Die Viertel stärken und beleben

Anwohner, die mitmachen wollen, können ihren Hinterhof ganz einfach per E-Mail anmelden. Wer dabei sein will, muss seinen Vermieter aber vorher um Erlaubnis fragen und dem Veranstalter eine Anmeldegebühr von 15 Euro zahlen – pro Hof. Wichtig ist außerdem: Die Stände mit Omas Silberbesteck dürfen nicht auf öffentlichen Flächen stehen.

Aktuellen Wetterprognosen zufolge ist Petrus den Flohmarktfreunden zum Start am Samstag wohlgesonnen.

Alle Infos zu allen weiteren Flohmärkten in München finden Sie hier.  

Sarah Brenner

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