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Gut gemixt im „Juleps“: Wirt Stefan Berlakovich mit Partnerin Mareike Alvensleben (39)

Legendäres Tex-Mex-Diner

Münchner Kult-Lokal „Juleps“ hat eine neue Heimat gefunden

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Das legendäre Lokal „Juleps“ hat eine neue Heimat gefunden. Das erste American Diner mit Tex-Mex-Küche ist vom Ostbahnhof ins Gärtnerplatzviertel gezogen. Am Ende ging alles ganz schnell.

München - Es sind nur rund drei Kilometer, die das alte vom neuen „Juleps“ trennen. Mehr als 30 Jahre lang residierte das erste American Diner mit Tex-Mex-Küche in der Breisacher Straße 18 unweit des Ostbahnhofes. Doch den Laden musste der Wirt Stefan Berlakovich (42) bis zum 31. Juli räumen. Der Mietvertrag war ausgelaufen. Jetzt hat das legendäre Lokal eine neue Heimat im Gärtnerplatzviertel gefunden: in der Buttermelcherstraße 17. An diesem Wochenende feiert es Eröffnung.

30 Jahre war das „Juleps“ in Haidhausen

Die Entfernung ist klein, aber groß die Erleichterung bei den Stammgästen und Freunden. Sie hatten bereits das Ende der Legende befürchtet und starteten eine Petition. „Für Haidhausen wäre der Weggang des Juleps eine Verarmung und für viele ein persönlicher Verlust“, hieß es darin. Nun befindet es sich zwar in der Isarvorstadt, aber die neuen Räumlichkeiten dürften mit Glück gesegnet sein: Schließlich wurden hier bereits 30 Jahre lang Tequila und Tortilla dem feierfreudigen Partyvolk serviert. Denn das „Joe Penas“ – das Schwesterlokal vom „Juleps“ – war einer der Mieter. Der Mexikaner wurde allerdings vor drei Jahren geschlossen. Zuletzt hatte sich der DJ und Produzent Tom Novy mit seiner Bar und dem Restaurant „Hausfreund“ einquartiert.

Anfang August hatte Berlakovich das ehemalige „Joe Penas“ in Windeseile renoviert. „Wir haben zwei Drittel der Einrichtung vom alten Juleps übernommen“, sagt der Betreiber. Sprich: Die Ziegelmauern, die Ventilatoren und der große Schwertfisch an der Wand sind geblieben.

Neue Heimat: Das „Juleps“ ist in die Buttermelcherstraße in die Nähe des Gärtnerplatzes (Isarvorstadt) gezogen.

„Juleps“ - Das ist neu 

Kaum verändert hat sich auch das Speise- und das vielseitige Cocktailangebot. Ein Tipp: Zur Eröffnung gibt es am Sonntag die Burger zum Vorzugspreis von 9,90 Euro und die Steaks drei Euro günstiger. Freilich gilt auch noch die Happy Hour zwischen 17 und 19 Uhr für Cocktails (Standard kosten 5,70 Euro, Stärkere wie Mai Tai und Long Island Ice Tea liegen bei 6,90 Euro). Neu ist: Neben mexikanischem Bier in 0,33-Liter-Flaschen wird auch Tegernseer Helles aus dem gekühlten Keferloher (3,80 Euro) sowie Unertl Weißbier (3,90 Euro), gerne auch aus der Doppelmagnum (drei Liter, 25 Euro), angeboten.

Von Tina Layes

Ein Traditions-Lokal muss die Münchner Innenstadt verlassen. Nach 15 Jahre schließt das Lokal in der Maximilianstraße im Sommer für immer seine Türen.  

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