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Alles andere als vorzeigbar: Der Paul-Heyse-Tunnel führt unter den Bahnsteogen des Hauptbahnhofs durch.

„Schreckliche Unterführung“

Paul-Heyse-Tunnel: Trotz Deal mit Bahn passiert nichts - nun wird ein Stadtrat aktiv

Nichts tut sich in Sachen Paul-Heyse-Tunnel. Dabei hat die Stadt eine Erfolgsmeldung bezüglich der Verhandlungen mit der Bahn verkündet. Nun will ein CSU-Politiker Antworten.

München - Am „Schandfleck Paul-Heyse-Unterführung“ ist ein weiteres Jahr vorübergegangen, ohne dass sich am Zustand etwas verändert hat. Das beklagt CSU-Stadtrat Richard Quaas in einer Anfrage.

Im vergangenen Jahr, so Quaas, habe die Stadt den Durchbruch in den Verhandlungen mit der Bahn verkündet und eine Kostenaufteilungsregelung für die notwendigen Maßnahmen bekannt gegeben, „sodass interessierte Beobachter und tägliche Nutzer der schrecklichen Unterführung davon ausgehen konnten, dass jetzt die Maßnahmen zur Verbesserung des Zustandes unmittelbar bevorstehen“. Doch nach wie vor gammle das Bauwerk vor sich hin und hinterlasse „einen verheerenden optischen Eindruck beim Benutzer“. 

Paul-Heyse-Tunnel: CSU-Stadtrat fordert Antworten zum Projekt

Quaas will nun von der Stadt wissen, ob die Einigung mit der Bahn noch Bestand hat, warum mit den Arbeiten in der Unterführung nicht begonnen wurde und was das Projekt gegebenenfalls hemme. Polemisch frage er: „Glauben die verantwortlichen Stellen, das Problem aussitzen zu können, bis in etwa 20 Jahren die gesamte Unterführung komplett erneuert werden muss?“

Weil er sich am Viktualienmarkt tierisch danebenbenommen hat, ist ein Hertha-Fan im Stadion verhaftet worden. Nach einem Volksfestbesuch ist ein 21-Jähriger brutal attackiert worden - seine Freundin sendet via Facebook einen emotionalen Aufruf. Ein Münchner Gericht hat über einen Adligen geurteilt: Er muss für sein Luxus-Krankenzimmer zahlen.

mm

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