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Eine Maus nagt auf dem Gehweg an einer Nuss.

BA regt Umgestaltung des Platzes an

Mäuseplage am Goetheplatz - Anwohner klagen über Müllberge und Gestank

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Anwohner klagen über Müllberge und dadurch angelockte Nager. Der Bezirksausschuss regt eine Umgestaltung des Platzes an.

München - Immer mehr Müll und Mäuse, aber auch Obdachlose beklagen Anwohner vom Goetheplatz. Seit dort im April dieses Jahres neue Bänke auch auf der südlichen Platzseite und unmittelbar vor den Hauseingängen Lindwurmstraße 77 und 79 aufgestellt wurden, sei es zu einer Unratlawine vor der Tür gekommen. „50 Mäuse haben wir in diesem Sommer innerhalb von zweieinhalb Monaten im Hauseingang gefangen“, berichteten nun zwei Anwohnerinnen im zuständigen Bezirksausschuss (BA) Ludwigs-/Isarvorstadt. Die Stadt habe sie mit ihren Beschwerden bislang auflaufen lassen.

Zu der Nager-Eskalation kam es nach Wahrnehmung der Anwohner in diesem Sommer auch, weil eine Bank dauerhaft von Obdachlosen und Trinkern genutzt wurde. Diese hätten dort reichlich Unrat hinterlassen, wie auch ihre Notdurft in den daneben wuchernden Hecken. Aber auch viele Passanten hätten ihre Imbissreste einfach fallen lassen. Das alles ziehe Mäuse in Scharen an.

„Bei uns schaut es wirklich schlimm vor der Haustür aus“

Die Stadtreinigung sei hier völlig ungenügend, so eine der Anwohnerinnen. „Bei uns schaut es wirklich schlimm vor der Haustür aus, jeder rümpft im Vorbeigehen die Nase, aber wir müssen da leben.“ Der Hausmeister, der bisher mit einer Müllzange aufräumte, habe kapituliert und reinige den öffentlichen Bereich vor der Haustür nicht mehr. Für die Anwohner steht fest: Die Bänke müssen wieder weg, am besten auf dem ganzen Goetheplatz, auch auf der gegenüberliegenden Seite vor dem Kino Royal Filmpalast.

BA-Chef Alexander Miklósy (Rosa Liste).

„Wir haben das Problem auf dem Radar und wollen den Goetheplatz auf Vordermann bringen“, sagte Florian Florack, CSU-Fraktionssprecher im BA. „Im Frühjahr wird es deshalb einen Ortstermin mit dem Baureferat geben. Wir werden sehen, ob die Hecken so noch zeitgemäß sind, was man verbessern kann und wo zusätzlich Mülleimer hin müssen.“ Man sei auch im Gespräch mit Sozialarbeitern, ergänzte der BA-Vorsitzende Alexander Miklósy (Rosa Liste). Grundsätzlich sollen die Bänke die Aufenthaltsqualität erhöhen, deshalb gebe es keinen Sofortabbau. „Aber wir werden nicht müde, für den Goetheplatz Verbesserungen zu fordern.“ Ein Fernziel sei eine komplette Umgestaltung mit Freiflächen und einer neuen Verkehrsführung. Dazu brauche man aber den Stadtrat.

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