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Die Massenschlägerei soll sich im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes ereignet haben. 

Zwei Gruppen gingen aufeinander los

Viele Notrufe: Massenschlägerei am Hauptbahnhof

München - Gleich mehrere Notrufe haben die Bundespolizei am Dienstag erreicht: Dutzende Männer sollen sich am Hauptbahnhof geschlägert haben. Vor Ort stellte sich die Lage chaotisch dar. 

Als die Bundespolizisten am späten Dienstagnachmittag nach der Alarmierung wegen einer Massenschlägerei das Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes erreichten, trafen sie auf zwei Gruppen, die offenbar aneinander geraten waren. Wie die Polizei mitteilt, soll die türkische Gruppe einen Syrer (27), wohnhaft in Unterschleißheim, beleidigt haben. Wenig später soll ein Türke (34) aus Feldmoching den Syrer tätlich angegriffen und ihm ins Gesicht geschlagen haben.

Daraus soll sich ein Handgemenge entwickelt haben, bei dem weitere Männer, ein Türke (24) aus Oberschleißheim, ein Türke (21) aus Wittibreut im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn sowie ein Iraker (25) aus Ramersdorf den Syrer (27) tätlich angegangen haben sollen. Drei Begleiter des Syrers gleicher Nationalität (26, 30 und 34 Jahre) sollen den Vorfall nur beobachtet haben - ohne einzugreifen.

Vor Eintreffen der Bundespolizisten waren bereits zwei Mitarbeiter der U-Bahnwache schlichtend dazwischen gegangen. Die Bundespolizei hat von insgesamt elf Beteiligten die Personalien erhoben, wie viele tatsächlich vor Ort waren, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Ermittlungen wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung werden eingeleitet.

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