Barchefin Michaela Morawietz verarbeitet in ihren Cocktails natürlich auch Schlumberger-Schaumweine.

Prickelndes mit Ösi-Charme

Aus der Registratur-Bar wird das „Perlwerk“

In der ehemaligen Registratur an der Müllerstraße hat das „Perlwerk“ eröffnet – dessen Tage aber auch schon gezählt sind. 

München - Das mit den perlenförmigen Bläschen war schon immer die Sache von Christoph Kiening. Kurz nach der Jahrtausendwende bescherte er den Partygängern das längst legendäre „Bubbles“ an der Theresienhöhe. Seit vergangener Woche macht er’s ein bisserl kleiner, aber genauso spaßig. Für den österreichischen Schaumwein-Produzenten Schlumberger hat Kiening die Registratur-Bar in der Müllerstraße zum lässigen „Perlwerk“ aufgepeppt. Für das Design hat Bernhard Franken Sektperlen auf Wände, Boden, Barschränke und Boden übertragen – in Wabenform. Selbst der XXL-Tresen mit der Steinplatte, an der Bar-Chefin Michaela Morawietz und Sommelier Markus „Gustl“ Blömer aktiv sind, ist der geometrischen Form nachempfunden.

Das Perlwerk an der Müllerstraße.

Auch das Perlwerk ist nur für eine Saison angelegt, bereits Anfang nächsten Jahres ist Schluss mit der Pop-up-Location, die österreichische Gastlichkeit neu definieren will. „Nicht im verstaubten Sissi-Ambiente, sondern modern und lässig,“ sagt der 46-jährige Gastronom, der in der Falkenturmstraße auch den Edel-Burger „Cosmogrill“ betreibt. Und nicht mehr ausschließlich im Nightlife-Modus, was der Registratur aufgrund zahlreicher Nachbarschaftsbeschwerden zum Verhängnis wurde, sondern als Ganztages-Gastronomie. „Aus Bum Bum wird nun Plop Plop,“ sagt Kiening in Anspielung auf die Geräusch-Kulisse. „Wir starten um 10 Uhr mit Wiener Kaffee-Spezialitäten, mittags servieren wir österreichische Klassiker, aber mit Pfiff, vom Saftgulasch bis zum Kaiserschmarrn. Nachmittags geht’s weiter mit unserer Patisserie samt original Sachertorte und in den Abend starten wir mit unseren Schlumberger-Schaumweinen.“ Auch da gibt’s österreichische Küche.

Stoßen auf das Perlwerk an: Christoph Kiening, Markus Blömer und Chord Janßen (v. li.). 

Begleitend mixt Michaela Morawietz vor allem klassische Cocktails, die mit Ösi-Schaumwein aufgespritzt werden. „Das ist keine Erfindung von uns,“ sagt Kiening, „sondern ein Trend, der gerade in New York ganz groß ist und zu uns rüberkommt.“

Das Schlumberger-Sortiment kann man während der Öffnungszeiten auch zum Einzelhandelspreis (Flaschen zwischen 13,50 und 24,50 Euro) gekühlt nach Hause tragen. Das Perlwerk ist von Montag bis Samstag von 10 bis 1 Uhr geöffnet, ab Ende Oktober soll es am Sonntag auch Brunch geben.

Thomas Osswald

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