Versuchter Totschlag

Bahnhofsvorplatz: Mann mit Metallrohr schwer verletzt

München - Zwei Beamte der Bundespolizei entdecken zufällig einen Tumult am Taxistand und kommen wohl gerade noch rechtzeitig um zu verhindern, dass ein Mann tot geschlagen wird.

Am Montag Abend gegen 23 Uhr bemerkten Beamte der Bundespolizei, die zufällig vorbeikamen, einen Tumult am Taxistand auf dem Bahnhofsvorplatz. Sie kamen gerade rechtzeitig hinzu um zu sehen, wie ein Mann mit einem Metallrohr brutal auf einen anderen einschlug. Laut Polizei schlug er dreimal mit voller Wucht auf dessen Kopf ein.

Sofort gingen die Beamten und einige Passanten dazwischen und konnten so verhindern, dass der Mann weiter mit dem Rohr auf den am Boden liegenden einprügeln konnte.

Das Opfer, ein 36-jähriger Georgier, erlitt bei der Attacke eine Kopfplatzwunde und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Der 34-jährige Täter aus Bulgarien wurde von der Bundespolizei festgenommen. Bei der Vernehmung sagte er gegenüber der Polizei aus, er habe sich mit dem Metallrohr gegen einen Messerangriff des anderen wehren wollen. Ein Messer konnten die Beamten allerdings nirgendwo finden.

Der 34-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft und muss sich wegen versuchten Totschlags verantworten.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Vorfall auf dem Bahnhofsvorplatz gesehen haben. Besonders Hinweise zum Beginn der Auseinandersetzung ist für die Beamten interessant und werden unter der Telefonnummer 089/2910-0 entgegengenommen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Haag Klaus

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