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Nun musste ein bekanntes Detail weichen: die Uhr und das denkmalgeschützte Plattenrelief, auch „Alpenmosaik“ genannt.

Erst in zehn Jahren wieder da

Dieses „Wahrzeichen“ des Hauptbahnhofs kennen alle Münchner - jetzt ist es weg

Die Bauarbeiten für die zweite Stammstrecke laufen bereits. Ein besonderes Detail verschwindet deswegen vom Hauptbahnhof - vorerst.

München - Ab Frühjahr 2019 soll laut Deutscher Bahn der östliche Teil des Empfangsgebäudes des Hauptbahnhof München abgebrochen werden. Hintergrund ist der Bau der zweiten Stammstrecke und die  Errichtung einer neuen Station. Dafür musste nun ein bekanntes Detail weichen: die Uhr und das denkmalgeschützte Plattenrelief, auch „Alpenmosaik“ genannt. Beides war an der Ostfassade über dem Haupteingang angebracht.

Zunächst war das dahinter liegende Alpenmosaik entfernt worden, dann Zeiger für Zeiger die Uhr. Das denkmalgeschützte Kunstwerk des Münchners Rupprecht Geiger soll in zehn Jahren am neugebauten Hauptbahnhof wieder einen Ehrenplatz bekommen. Insgesamt muss mehr als 50 Meter in die Tiefe gegraben werden, damit die neue S-Bahn-Station entstehen kann. 

Die Uhr soll in zehn Jahren am neugebauten Hauptbahnhof wieder einen Platz bekommen. 

Punkt 10.04 Uhr wurde am Mittwoch der Uhr mit einem Durchmesser von fünf Metern der Strom abgestellt. Die 67 Jahre alte Uhr mit einem Minutenzeiger von 2,90 Metern Länge und einem Stundenzeiger von exakt 2,25 Metern wird nun fachgerecht bei der internationalen Uhrenmanufaktur Perrot in Calw (Baden-Württemberg) eingelagert.

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Das Relief besteht aus 290 Teilen und steht unter Denkmalschutz. Es wurde im Zuge des Baus des heutigen Hauptbahnhofs vom Künstler Rupprecht Geigert errichtet. 

„Wahrzeichen“ des Münchner Hauptbahnhofs abgebaut: Eingangs-Uhr wird eingelagert 

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