Am Münchner Hauptbahnhof musste die Polizei zwei Frauen festnehmen.
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Am Münchner Hauptbahnhof musste die Polizei zwei Frauen festnehmen.

Frauen mit ansehnlichem Alkoholwert

Gebissen und bespuckt: Polizei muss am Hauptbahnhof durchgreifen

Die Polizei musste am Mittwoch zwei Frauen aus dem Münchner Hauptbahnhof entfernen. Beide standen unter Alkohol-Einfluss. Ihre Reaktionen kamen für die Beamten unerwartet.

München - Wie die Bundespolizei berichtet, sollte am Mittwoch, 2. Januar gegen Mittag eine alkoholisierte 54-jährige Polin die Bahnhofsmission im Hauptbahnhof München verlassen. Im Zuge dessen bespuckte die Wohnsitzlose einen Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit und trat nach ihm. Auf der Dienststelle der Bundespolizei wurde bei ihr ein Atemalkoholwert von 2,38 Promille gemessen. Es wurde eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung aufgenommen.

Einige Stunden später wurde die Polizei erneut zum Hauptbahnhof gerufen

Ebenfalls am 2. Januar berichtete die Bundespolizei, dass sich gegen 21:30 Uhr eine offensichtlich unter Alkohol und Drogen stehende 36-jährige Deutsche in einem Supermarkt am Münchner Hauptbahnhof aufhielt. Wenige Stunden zuvor erst hatte die Frau ein Hausverbot für diesen Supermarkt erhalten. Als eine Streife der Bundespolizei die Wohnsitzlose mit auf die Dienststelle am Hauptbahnhof nahm, ließ sie sich immer wieder zu Boden fallen, um den Transport zu erschweren. 

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Zudem beleidigte die Frau die Beamten und biss einem 28-Jährigen in die Hand. Diese war jedoch durch einen Handschuh geschützt. Aufgrund ihres körperlichen Zustandes wurde die 36-Jährige zunächst in Schutzgewahrsam genommen. Nach Verweigerung eines freiwilligen Atemalkoholtestes und aufgrund der Wohnsitzlosigkeit ordnete die Staatsanwaltschaft nach Rücksprache eine Blutentnahme und Vorführung beim Haftrichter für Donnerstag, 3. Januar, an. Zusätzlich wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Beleidigung eingeleitet.

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mm/tz

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