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Neue Maßnahmen zur Verkehrsoptimierung in München kommen vor allem Radlern und Fußgängern zugute. 

Verkehrswende in vollem Gange 

Jetzt kommen die Grünen Wellen: Mehr Tempo und Komfort für Radler und Fußgänger in München

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Damit Radl-Fahrer in München künftig noch schneller vorankommen, gibt es im Stadtzentrum neue Ampelschaltungen. Auch Fußgängern werden Verbesserungen in Aussicht gestellt.

München - Offensive für Radfahrer und Fußgänger in dieser Stadt: Ab kommendem Montag wird es drei Grüne Wellen für Radfahrer in der Stadt geben. In der Schellingstraße existiert bereits eine, nun kommen zwei weitere in der Kapuziner- und Adalbertstraße dazu. Die SPD hat unterdessen ein Antragspaket zur Verbesserung der Situation für Fußgänger gestellt.

Radfahrer sollen flotter vorankommen

Münchens Radfahrer sollen zügiger vorankommen: Am Montag starten zwei neue Grüne Wellen. Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) schaltet auf der Kapuzinerstraße zwischen Baldeplatz und Lindwurmstraße sowie auf der Adalbertstraße zwischen Arcis- und Türkenstraße die Ampeln neu. Für KVR-Chef Thomas Böhle (SPD) ein Beitrag, damit „Radler flotter durch den Stadtverkehr kommen“. München werde dadurch ein Stück fahrradfreundlicher. In der Stadt wird es nun inklusive der bestehenden Ampelschaltung auf der Schellingstraße drei Grüne Wellen geben. Die Adalbertstraße ist bereits eine Fahrradstraße. Dort wird die Grüne Welle ganztägig in Betrieb sein. Auf der Kapuzinerstraße wird sie vom Beginn der morgendlichen bis zum Ende der abendlichen Hauptverkehrszeiten geschaltet. Radfahrer mit einer Geschwindigkeit zwischen 18 und 22 Stundenkilometern haben die besten Chancen, mehrere Ampeln hintereinander bei Grün durchfahren zu können. Die erste Grüne Welle für Radler startete am 19. Mai 2017 auf der Schellingstraße.

Situation der Fußgänger soll besser werden

In München soll nach der Kommunalwahl 2020 ein neues Mobilitätsreferat geschaffen werden. Dies ist erklärter Wunsch von OB Dieter Reiter (SPD) – um die Verkehrswende zu forcieren. Seine Rathaus-Fraktion hat nun ein Antragspaket gestellt, das darauf abzielt, in diesem Kontext auch die Anliegen von Fußgängern stärker zu berücksichtigen. Die SPD fordert etwa, dass in der Verwaltung eine Stelle für einen Fußgängerbeauftragten geschaffen und eine Fußgänger-App bereitgestellt wird. Diese könnte die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten aufzeigen oder Touristen den Weg zu Sehenswürdigkeiten weisen. Zudem solle eine Service-Hotline eingerichtet werden, bei der Bürger Anregungen für eine Verbesserung des Fußwegenetzes äußern können. Schließlich plädiert die SPD für bessere und barrierefreie Querungsmöglichkeiten von Straßen sowie die Einführung intelligenter Fußgängerampeln. „Im Rahmen der Verkehrswende ist auch der Fußgängerverkehr ein wichtiger Baustein“, erklärt SPD-Stadtrat Jens Röver.

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Die Sache ist klar - es gibt einen neuen Kurs in der Münchner Verkehrspolitik: Reiter und SPD wollen Forderungen des Radlbegehrens übernehmen - was das nun bedeutet. Für die CSU im Rathaus stellt sich aktuell die Frage: Brauchen wir eine autofreie Isar-Querung in der Stadt

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