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Die Bundespolizei musste am Dienstagabend in einem Zug einschreiten.

Streit eskaliert

Männer spritzen in Zug mit Bier um sich - kurze Zeit später hat ein Fahrgast einen Daumen im Mund

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Zwei Männer haben in einer Regionalbahn mit Bier um sich gespritzt. Das gefiel anderen Fahrgästen gar nicht - und die Situation eskalierte völlig.

München – Eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern ist am Dienstagabend in einer Regionalbahn eskaliert. 

Wie die Bundespolizei berichtet, stand der Zug nach Treuchtlingen gegen 22.45 Uhr noch am Münchner Hauptbahnhof, als zwei Fahrgäste - beides Somalier - in der Bahn Bier tranken und außerdem damit herum spritzten. Das störte zwei andere Männer - einen 52-Jährigen und einen 46-Jährigen aus der Türkei - gewaltig. 

Streit in Zug: Mann steckt seinem Kontrahenten den Finger in den Mund

Sie sprachen die Somalier an - doch anstatt die Situation zu beruhigen, endete das Gespräch in einer wüsten Rangelei. Dabei steckte einer der beiden Somalier (20) dem 52-Jährigen einen Finger in den Mund. Das ließ der sich allerdings nicht einfach so gefallen - und biss zu. Gleichzeitig zog er seinem Kontrahenten dessen Kapuze über den Kopf. Der 20-Jährige rastete nun aber komplett aus und schlug mit der Faust auf den 52-Jährigen ein, der unter anderem am Auge getroffen wurde.

Bundespolizisten müssen Streithähne im Zug am Hauptbahnhof trennen

Herbeieilende Sicherheitsbeamte der Deutschen Bahn und Beamte der Bundespolizei trennten die Streithähne schließlich und brachten sie aus dem Zug. Bei allen Beteiligten wurden Atemalkoholwerte zwischen 1,32 und 1,78 Promille festgestellt. Sie sind mittlerweile zwar wieder auf freiem Fuß, doch gegen alle vier wird wegen Körperverletzung ermittelt. 

Während sich die Bundespolizei oftmals mit Gewalt und Ärger auseinandersetzen muss, ereilte die Beamten gerade erst eine etwas andere Bitte einer Bürgerin. Die hatte der Bundespolizei nämlich eine Mail der anderen Art geschrieben - und was folgte, war ein ungewöhnlicher Fahndungsaufruf.

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