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An der Bavaristraße nahm die Flucht des Porschefahrers ein unsanftes Ende.

Polizei wollte ihn kontrollieren

Spur der Verwüstung nach wilder Verfolgungsjagd: Porsche-Fahrer hatte gute Gründe, wie erst später klar wird

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In München ist ein Mann mit seinem Porsche vor der Polizei geflüchtet. Er hatte gute Gründe für sein Verhalten.

  • In München hat sich ein Porsche-Fahrer eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.
  • Die rasante Flucht nahm ein unsanftes Ende.
  • Daraufhin flüchtete der unbekannte Mann zu Fuß.

München - Teile eines Auto-Scheinwerfers, eine zersplitterte Neonröhre und eine Tube Hautcreme liegen rund um eine demolierte Laterne an der Bavariastraße. Dieses seltsame Mosaik: Es ist das Überbleibsel einer Verfolgungsjagd – die mit dem Unfall eines Porsche Cayenne endete. 

Dessen Fahrer war auf der Flucht vor der Polizei am Freitag gegen 22.30 Uhr gegen den Lichtmast gekracht. Begonnen hatte die wilde Verfolgungsjagd am Kaiser-Ludwig-Platz auf Höhe der Einmündung zur Schubertstraße. Dort wollten Polizeibeamte den Porsche-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterziehen. Als er das bemerkte, flüchtete der Mann jedoch auf der Schubertstraße entgegen der Einbahnstraße in Richtung Bavariaring. Beim Abbiegen in den Bavariaring stieß der Porsche fast mit einem Skoda zusammen. Die Fahrerin konnte gerade noch abbremsen und ausweichen. 

München: Porsche-Fahrer rast vor Polizei davon - warum, wird erst später klar

Unweit der Theresienwiese endete der wilde Ausfleucht des Unbekannten.

Weiter ging die wilde Fahrt den Bavariaring entlang mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, weshalb die Polizisten dem Raser nicht mehr folgten. Kurz darauf verlor er aber offenbar die Kontrolle über sein Auto und prallte kurz nach der Einmündung in die Bavariastraße gegen den Pfosten. Dort fand die Polizei den total beschädigten Porsche – ohne Fahrer. 

Wie Zeugen mitteilten, war der Unfallverursacher zu Fuß geflüchtet. Bisher hat ihn die Polizei nicht gefunden. Und warum das alles? Im Porsche waren Drogen: Marihuana, Haschisch und ein laut Polizei „unbekanntes, weißes Pulver“.

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