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Die Hackerbrücke war am frühen Donnerstagabend komplett gesperrt, nachdem ein unbekannter Mann von einem Bogenträger gesprungen war.

Vorfall am Donnerstag

Schlimmer Einsatz für Rettungskräfte an der Hackerbrücke

Schockmoment am Donnerstag auf der Münchner Hackerbrücke: Etliche Menschen wurden Zeugen eines schrecklichen Vorfalls.

München - Großalarm am frühen Donnerstagabend auf der Hackerbrücke nahe des Münchner Hauptbahnhofs: Krankenwagen und Notarzt mussten gegen 17.30 Uhr zu einem schlimmen Einsatz ausrücken. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, war ein Mann auf einen der insgesamt acht Meter hohen Bogenträger geklettert, hatte sich dort angezündet und war auf die Brücke gesprungen. 

Da um diese Zeit der Feierabendverkehr in vollem Gang war, wurden etliche Münchner Zeugen des furchtbaren Geschehens. Der wenige Minuten nach dem Vorfall eintreffende Notarzt und die Rettungssanitäter kümmerten sich sofort um den Mann und brachten ihn nach der Erstversorgung in eine Klinik. Laut Polizei erlitt der Mann schwerste Verletzungen; er verstarb wenig später im Krankenhaus. 

Totalsperrung der Hackerbrücke

Die Hackerbrücke war während des Einsatzes komplett gesperrt; auch im Zugverkehr kam es durch den tragischen Vorfall zu erheblichen Behinderungen. Rund vier Wochen zuvor, ebenfalls an der Hackerbrücke, war ein Mann (59) gestürzt. Ein DB-Mitarbeiter half ihm auf. Doch als der Bergisch-Gladbacher zu sich kam, sprang dieser ohne jegliche Ankündigung ins Gleis

Die wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Ludwigsvorstadt – mein Viertel“.

Eine traurige Entdeckung hat die Bundespolizei in einem Schließfach am Hauptbahnhof in Hamburg gemacht: Ein junger Obdachloser hatte sich ein Koffer-Schließfach als Schlafplatz gesucht.

In Bremen legte ein hüllenloser Mann kurzzeitig den Schienenverkehr am Hauptbahnhof lahm, als der Bahnhofs-Flitzer über die Gleise rannte.

mdu

Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über den Verdacht auf Selbstmord-Absichten, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

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