In ICE am Hauptbahnhof

Zugbegleiterin hilft Fahrgast - seine Reaktion ist schockierend brutal

Eine Zugbegleiterin hat am Mittwochabend einen jungen Mann in einem stehenden Zug entdeckt und ihn darauf aufmerksam gemacht, dass dieser nicht weiterfährt. Dann eskalierte die Situation.

München - Am Mittwoch stieg laut Bundespolizei ein 18-jähriger Mann aus dem Irak am Münchner Hauptbahnhof gegen 22:45 Uhr, in einen stehenden ICE und setzte sich auf einen Platz. Nachdem alle anderen Reisenden ausgestiegen waren und die Zugbegleiterin durch den Zug ging, bemerkte sie den jungen Mann. 

Sie informierte den Fahrgast, der ihr gegenüber angab nach Prenzlau (Brandenburg) zu wollen, dass dieser Zug nicht weiterfahren werde. In einer ersten Befragung durch die Bundespolizei gab die 39-jährige Zugbegleiterin an, dass der Mann daraufhin unvermittelt aufgesprungen sei, sie mit einer Hand am Hals gepackt und mehrfach kurzzeitig gewürgt haben soll.

Dabei soll er sie mehrere Meter rückwärts geschoben haben. Sie berichtete weiter, teilweise keine Luft mehr bekommen zu haben. Mit Hilfe eines verständigten Kollegen konnte der Mann aus dem Zug gebracht werden. Am Bahnsteig übernahm die Bundespolizei den Mann. 

Die Zugbegleiterin aus Ingolstadt klagte über Schmerzen im Bereich des Kehlkopfes und erlitt Rötungen im Halsbereich. Ihren Dienst konnte sie jedoch fortsetzen. Gegen den 18-Jährigen leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Lesen Sie auch: Wegen aggressiver Fahrgäste: Bahn-Gewerkschaft fordert Test mit Bodycams

Sehen Sie auch im Video: Mann sorgt mit besonderer Begleitung im Zug für Aufregung 

mm/tz/Glomex

Rubriklistenbild: © Bundespolizei/Alexandra Stolze

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