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Die Portalklinik an der Ecke Ziemssen-/Nußbaumstraße soll im Herbst 2019 fertig sein.

Großes Richtfest

Neubau an der Nußbaumstraße: Die Superklinik wächst

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Jeder Häusle-Bauer weiß: Wenn der Rohbau einmal steht, dann ist das Gröbste geschafft! Da geht es den Klinikbauern mitten im Herzen unserer Stadt nicht anders.

München - Am Montag feierten sie großes Richtfest für das neue Super-Medizinzentrum an der Nußbaumstraße. „Ich bin sehr stolz, dass wir dieses Projekt doch auf die Beine stellen konnten“, schwärmte beispielsweise Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, Chef am Klinikum der LMU. „Das ist ein Gewinn für alle Münchner.“

So sieht es heute aus.

Mitten in einer der riesigen Rohbau-Hallen hatten die geladenen Gäste an fein gedeckten Tischen Platz genommen, um den Fortschritt des Baus zu feiern. Schon in zwei Jahren – genau genommen im Herbst 2019 – soll die neue Portalklinik direkt hinter dem Sendlinger Tor fertig sein. „Mit ihr bleibt das Klinikum der Universität München und damit Spitzenmedizin mitten im Herzen der Stadt für die Menschen präsent“, sagte Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle bei seiner Rede. Gut 200 Betten (mit höchstens zwei Betten pro Zimmer) soll es in dem neuen Gebäude an der Ecke Ziemssen-/Nußbaumstraße geben. „Jetzt kommen noch die zwei Jahre Ausbau und dann ist alles fertig“, erklärte zudem Alfons Lenz vom staatlichen Bauamt.

So soll es 2019 aussehen.

Bauherr der Portalklinik, die für rund 98 Millionen Euro entstehen wird, ist das Klinikum der Universität München selbst. Die Kosten werden zu zwei Dritteln von diesem selbst und zu einem Drittel vom Freistaat Bayern geschultert. Durch die Bündelung von Kompetenzen entsteht auf 12 400 Quadratmetern Nutzfläche ein modernes interdisziplinäres Zentrum in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, Nothilfe und Geburtsmedizin. Besonders die letzten zwei Punkte dürften Münchner, die im Stadtkern wohnen, freuen. „Mit dem Neubau bauen wir die universitäre Spitzenmedizin in der Innenstadt weiter aus, indem wir den Standort weg von einer räumlich getrennten Medizin in einzelnen Gebäuden hin zu einem interdisziplinären Zentrum neu ausrichten, wo sich Mediziner verschiedener Fachrichtungen der Patientenversorgung widmen können“, erklärt Prof. Dr. Karl-Walter Jauch.

Der Klinik-Chef der LMU, Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, freut sich über den Fortschritt.

Der Haupteingang wird übrigens in einem Verbindungsbau zwischen Alt- und Neubau angesiedelt (siehe Fotos oben). Dazu wird es eine Tiefgarage mit 60 Stellplätzen geben. Heißt mit anderen Worten: Einen Parkplatz zu finden, wird weiterhin rund um die Nußbaumstraße wohl ein Ding der Unmöglichkeit bleiben. Aber eine Super-Klinik mitten in der Stadt hat halt auch immer ihren Preis.

Taxler klagen an: „Die Klinik sperrt uns aus“

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