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Nach Alkoholverbot am Hauptbahnhof

Neuer Verein: So will die CSU Alkoholikern helfen

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Mit Verboten wird das Problem nur verlagert - so wie mit dem Alkoholverbot rund um den Hauptbahnhof. Lösen soll das Problem nun ein neuer Verein.

München - Die CSU will Menschen mit Alkoholproblemen helfen. Die Fraktion stellt einen Antrag, um die Gesellschaft „Träger Soziale Dienste Psychiatrie“ zu unterstützen. Diese richtet derzeit im Rückgebäude der Lindwurmstraße 12 eine Kontakt- und Begegnungsstätte für Alkoholiker ein.

Stadtrat Richard Quaas: „Im Hauptbahnhof ist Alkoholkonsum verboten, doch im unmittelbaren Umfeld verbringen viele Menschen ihren Tag gemeinsam mit exzessivem Trinken. Das stört Passanten und Anwohner.“ Diese Menschen jedoch zu vertreiben, würde die Problemzone nur verlagern, womit den teils schwer abhängigen Alkoholikern nicht geholfen sei. „Die Kontakt- und Begegnungsstätte bietet der Szene in der Nähe ein niederschwelliges Hilfsangebot. Durch Unterstützung der Stadt könnte das Sozialprojekt wachsen.“ Vorstellbar seien sowohl finanzielle Unterstützung als auch Hilfe bei der Suche nach weiteren Räumlichkeiten. Den Start des Projektes mit zehn Plätzen finanziert die Regierung von Oberbayern.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Ludwigsvorstadt – mein Viertel“.

Rubriklistenbild: © dpa

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