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Ein Schandfleck: die Paul-Heyse-Unterführung

Schönheitskorrekturen

Endlich! Die Paul-Heyse-Unterführung wird heller

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Sie ist der Schandfleck Münchens: die Paul-Heyse-Unterführung. Doch nun steht ihr eine Schönheitskur bevor.

München - Heruntergekommen, dunkel und stickig: Die Paul-Heyse-Unterführung steht seit Jahren in der Kritik. Die Deutsche Bahn und die Landeshauptstadt haben versichert, eine Lösung zu suchen. Offenbar sind die Planungen schon konkreter, wie jetzt eine Antwort auf eine Stadtratsanfrage zeigt. Demnach soll es kleine Schönheitskorrekturen geben, jedoch keine große Sanierung.

Münchens Stadtbaurätin Elisabeth Merk äußerte gegenüber Richard Quaas und Hans Theiss von der CSU, es gehe um die „Schaffung einer freundlicheren Atmosphäre“. Konkret: „Für die Seitenwände ist eine maschinell reinigbare Wandverkleidung angedacht. Außerdem ist eine neue integrierte LED-Beleuchtung sowie eine Ergänzung der sicherheitstechnischen Beleuchtung auf den neuesten Stand vorgesehen.“ Die lichttechnische Aufwertung werde die gefühlte Sicherheit der Benutzer gewährleisten.

Weitreichendere Maßnahmen an der Decke oder gar die Beseitigung der Stützen am Mittelstreifen – wie von Quaas und Theiss gewünscht – seien allerdings nicht geplant, heißt es weiter. „Ein gebrauchsfähiger Zustand der Eisenbahnüberführung wurde der DB Netz AG gutachterlich bestätigt, sodass lediglich eine positive Veränderung der Atmosphäre angestrebt wird.“

Übrigens: Bürger konnten online so genannte Angstplätze in München melden. Welche Orte bei Münchnern ein besonderes Unwohlsein hervorrufen, erfahren Sie im Angst-Atlas.

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