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Die Inhaberin der Cleemann-Apotheke am Sendlinger-Tor-Platz weiß den vergangenen Porno-Skandal sinnvoll zu nutzen
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Slogan im Schaufenster

Porno-Apotheke: Wirbel um neue Einblendungen

München - Im September flimmerte nachts ein Porno über die Monitore der Cleemann-Apotheke. Sie wurde Opfer eines Hackerangriffs. Nun holt die Besitzerin zum witzigen Gegenschlag aus.

Die Cleemann-Apotheke in der Nähe des Sendlinger Tors brachte es vor einigen Wochen zu ungewollter Berühmtheit, als sich ein bisher nicht identifizierter Täter per Smartphone in die TV-Anlage der Apotheke einhackte und dafür sorgte, dass nachts statt Werbe-Anzeigen ein Porno über die Bildschirme flimmerte. Und das auch noch zur Wiesn-Zeit, zu der deutlich mehr nächtliche Besucher die Apotheke passierten als sonst. 

Betreiberin Alexandra Cleemann eilte damals mitten in der Nacht herbei, um die Bildschirme abzuschalten. Damals war sie höchst verärgert über die Vorkommnisse, zumal ein Artikel der Bild-Zeitung ihrem Laden den unschmeichelhaften Namen „Porno-Apotheke“ einbrachte.

Kondome statt Pornos

Mittlerweile ist der Ärger allerdings verflogen, und Cleemann kann über die ganze Aktion lachen. Nun hat sie sich laut apotheke-adhoc.de entschieden, die ungewollte PR-Aktion zu ihrem Vorteil zu nutzen und eine witzige Kampagne gestartet. Der Titel ihrer neuen Werbeaktion spielt mit einem Augenzwinkern auf die Ereignisse vor einigen Wochen an. „Diese Woche mal kein Porno...“, lautet der Slogan, der im Schaufenster zu sehen ist. 

Stattdessen werden die apothekenexklusiven Kondome von MySize beworben. „Endlich die passende Tüte!“, heißt es nun auf den Monitoren der Cleemann-Apotheke. Auch das Schaufenster wurde entsprechend dekoriert. Somit konnte der peinliche Angriff auf die Apotheken-Bildschirme letztlich doch noch in einem positiven Sinne genutzt werden.

Täter bald gefasst

Zudem gibt es eine weitere gute Nachricht für Frau Cleemann: Seit bekannt wurde, dass der Hacker über ein Smartphone auf die Monitore zugreifen konnte, beschäftigt sich die Polizei intensiv mit der Ermittlung der IP-Adresse. Das Auffinden des Täters dürfte also nur noch ein Frage der Zeit sein.

kah

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