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Das luxussanierte, ehemalige Wohnheim in der Baldestraße 5: Zerschlagene Scheiben zeugen von massiven Steinwürfen.

Anwohner in Angst

Protest gegen Luxus-Sanierung: Der nächste Anschlag

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Das Glockenbachviertel kommt nicht zur Ruhe. Eine Serie von Attacken gegen ein aufwändig saniertes Gebäude macht den Anwohnern Angst. Am Wochenende krachte es erneut.

Die dunkel gekleideten Gestalten kamen in der Nacht zu Samstag um 3.45 Uhr. Ein Zeuge sah, wie sie Zeitungen und Pappe anzündeten und die brennenden Lunten zurücksteckten in den Papier-Container, der sehr schnell in Flammen stand.

All das dauerte nur Sekunden: Zum dritten Mal in Folge haben mutmaßlich linksextreme Randalierer einen Anschlag auf die mittlerweile arg ramponierte Fassade des europaweit agierenden Bauträgers Euroboden in der Baldestraße 5 verübt. Das ehemalige Arbeiterwohnheim wurde 2003 von Euroboden aufwändig saniert. Im Haus sind das Büro und zehn Wohnparteien untergebracht. Diesmal hielt sich der Schaden mit 1000 Euro und einem kurzen Feuerwehreinsatz in Grenzen. An der Fassade sind aber heute noch die Spuren der letzten Attacken zu sehen. Die von zahllosen Graffiti-Schmierereien begleitete, unheilvolle Serie sorgt im Glockenbachviertel für Unruhe.

Die Anwohner können nichts dafür, dass eine Handvoll pubertärer Systemkritiker ihren Frust an den hohen Mietpreisen auf diese Weise in ihrem schönen Viertel austobt. In der Nacht zum 9. Juni warfen Unbekannte erstmals schwere Steine gegen die preisgekrönte Glasfassade. Auch damals wurde bereits ein Papiercontainer angezündet, der am nächsten Tag verkohlt und zerschmolzen an der Mauer hing. 

In der letzten Woche dann die zweite massive Attacke. In der Nacht zum 21. November zersplittern im Steinhagel erneut die Scheiben. Der Staatsschutz der Polizei ermittelt. 

Unter der Nummer 089/29 100 bittet das Kommissariat 43 um Hinweise. 

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