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Formel-E-Pilot Sebastien Buemi auf der Strecke in Paris - fährt er bald auch in München?

So könnte die Rennstrecke verlaufen

WM-Lauf in München: Rast die Formel E bald über die Wiesn?

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Bekommt München wieder ein Motorsport-Highlight? Medienberichten zufolge könnte 2018 die Formel E, die Elektro-Rennserie, in der Landeshauptstadt fahren - auf der Wiesn.

München - Ihre Geschichte ist eng mit dem Rennsport verbunden. Auf der Theresienwiese fand 1810 die Hochzeit von Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen und dem bayerischen Kronprinzen Ludwig statt und mit ihr ein Pferderennen. Das Oktoberfest war geboren. 208 Jahre später könnte jetzt ein Rennen der modernen Art dort stattfinden: Ein ePrix der Formel E, der Elektro-Rennserie des Weltmotorsportverbandes FIA, in der unter anderem die Ex-Formel-1-Fahrer Nick Heidfeld, Sébastien Buemi oder Esteban Gutiérrez fahren.

Wie „motorsport.com“ berichtet, soll im Kalenderentwurf der Formel E für Samstag, den 19. Mai 2018 das Rennen in Deutschland angesetzt sein - mit der Ortsangabe „Berlin oder München“. Die bisherigen drei deutschen ePrixs fanden allesamt in Berlin statt (2015 und 2017 Tempelhof, 2016 Karl-Marx Allee), jetzt könnte die Serie nach München umziehen. Und wie die „Bild“ am Freitag berichtet, könnte in der bayerischen Landeshauptstadt die Theresienwiese als Rennstrecke dienen. 

Die Theresienwiese könnte zur Rennstrecke werden.

Wie könnte der Streckenverlauf auf der Wiesn aussehen? Das zeigt unsere Karte. Start- und Zielgerade könnte demnach der Bavariaring sein, wo sich auch die Boxengasse befinden könnte. Die Strecke könnte die bestehenden asphaltierten Abschnitte der Theresienwiese nutzen und so ein etwa 2,3 Kilometer langen Kurs ergeben, auf der die bis zu 225 km/h schnellen Boliden (von 0 auf 100 km/h in 2,6 Sekunden) ihre Runden drehen könnten.

Aber wie wahrscheinlich wäre denn ein Formel-E-Rennen mitten in München? Unrealistisch wäre es definitiv nicht. BMW engagiert sich seit dem Start der Rennserie 2014/15 in der Serie, die sich immer mehr wachsender Beliebtheit erfreut. Der Münchner Autobauer stellt beispielsweise das Safety Car. Außerdem ist mittlerweile der Allianz-Konzern Sponsor der Formel E. 

Zudem ist die Rennserie sehr umweltfreundlich. Die Elektrowägen stoßen keinerlei Schadstoffe aus, zudem sind sie sehr leise. Die Belastung der Anwohner der Theresienwiese würde sich also in Grenzen halten.

fw

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