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Seit vier Tagen sind die Aktivsten im Hungerstreik. 

Am Freitag

Sendlinger Tor: Flüchtlinge wollen Pressekonferenz geben

München - Seit vier Tagen sind die Aktivisten am Sendlinger Tor nun im Hungerstreik. Am morgigen Freitag wollen sie sich in einer Pressekonferenz erklären. 

Ein Hungerstreik, um auf seine Ziele aufmerksam zu machen - viele Bürger und auch Politiker halten das für ein zu drastisches Mittel. Die Aktivisten von „refugee struggle for freedom“ haben sich dennoch dazu entschieden.

Am Freitag, 4. November, wollen die Geflüchteten in einer Pressekonferenz ihre Anliegen erklären und auch mitteilen, wie der Protest weitergehen soll. Immerhin, schon sechs Personen mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Einige mussten eine Nacht auf der Intensivstation verbringen. Alle kehrten aber zum Protest zurück, sobald sie aus der Klinik entlassen wurden. 

Der Hungerstreik begann am 31. Oktober und entstand aus einer Dauer-Demonstration am Sendlinger-Tor-Platz. Eigentlich war zunächst verkündet worden, die Versammlung werde beendet, doch 85 Geflüchtete entschieden sich dann zum Hungerstreik. 

Zuvor hatte sich schon am 7. September eine Dauer-Demo von Flüchtlingen am Sendlinger Tor niedergelassen, einen Monat später, am 8. Oktober, waren die Aktivisten dann zu einem Protestmarsch in Richtung Nürnberg losgezogen.  

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