Sturmtief fordert Tribut: Jetzt ist eine S-Bahn-Linie unterbrochen

Sturmtief fordert Tribut: Jetzt ist eine S-Bahn-Linie unterbrochen
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Von den Ködern zur Rattenbekämpfung sollte man Kinder und Hunde fernhalten.

Kein Grund zur Panik

Stadt bekämpft Ratten am Goetheplatz, sieht aber keine Plage

München - Am Goetheplatz stechen derzeit farbige Warnschilder ins Auge. Die Zettel weisen darauf hin, dass dort Ratten bekämpft werden. Die Tiere können Infektionskrankheiten übertragen. Das Gesundheitsreferat gibt aber Entwarnung: „München hat keine Rattenplage“. 

Ratten lösen bei vielen Menschen Ekelgefühle aus, sind aber in einer Großstadt nichts Ungewöhnliches. Werden Sichtungen gemeldet, ordnet das RGU punktuell die Bekämpfung der Nager an. Diese kommen meist erst aus ihren Löchern, wenn es dunkel wird. Und wuseln dann auf Plätzen und in Grünanlagen umher. Vor allem, wenn das Nahrungsangebot dort gut ist, weil Menschen Essensreste achtlos auf den Boden werfen oder Tauben füttern. Denn das zieht Ratten an. Ein seit Jahren bestehendes Problem, doch kein größer werdendes, so Maderspacher.

Auf der Internetseite der Stadt (www.muenchen.de) sind die Telefonnummern aufgeführt, unter denen Bürger anrufen können, wenn sie Ratten auf öffentlichen Grundstücken entdeckt haben. Auf privaten Grundstücken dagegen müssen die Eigentümer sich selbst um die Bekämpfung kümmern. Wichtig ist, dass genaue Angaben zu Ort und Zeit der Beobachtungen gemacht werden. Das RGU beauftragt dann eine Fachfirma mit der Bekämpfung der Tiere.

Frei ausgelegt werden Giftköder übrigens nicht, sondern in speziellen Behältern untergebracht, so dass sie nur für Ratten erreichbar sind. Trotzdem sollte man Kinder und Hunde davon fernhalten, rät das städtische Gesundheitsreferat.

Brigitta Wenninger

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