Dumm gelaufen

49-Jähriger will Fundsache abgeben und wird festgenommen

München - Da wollte ein 49-Jähriger nur schnell mal eine Fundsache auf der Wache der Bundespolizei auf dem Hauptbahnhof abgeben, schon wurde das für den Finder ein längerer Aufenthalt.

Eigentlich wollte sich ein 49-Jähriger nur als ehrlicher Finder zeigen - doch als er sein Fundstück auf der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof abgeben wollte, behielt die ihn gleich da. Grund: Die Beamten hatten die Personalien des Tschechen mit dem Computer abgeglichen - und dabei herausgefunden, dass der Mann zur Fahndung ausgeschrieben war. Er hatte sich Leistungen erschlichen und deshalb eine Geldstrafe von 400 Euro aufgebrummt bekommen. Die Strafe hat er aber nie bezahlt. 

Da der Mann den Betrag auch jetzt nicht aufbringen konnte, muss er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen verbüßen. Bevor er jedoch in die Hände der Justiz übergeben werden konnte, musste der 49-Jährige wegen einer Entzündung zur Untersuchung und Behandlung unter Begleitung der Bundespolizei in eine Münchner Klinik gefahren werden. Erst als dort ein Arzt die Haftfähigkeit bestätigte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überführt.

mm

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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