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Der Burger King auf der Empore im Hauptbahnhof. 

Situation im Münchner Hauptbahnhof eskaliert

Mega-Streit: Gäste schmeißen im Burger King mit Stühlen

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Am frühen Donnerstagmorgen war es schlagartig vorbei mit gemütlichem Pommes-Futtern im Burger King am Münchner Hauptbahnhof. Eine Gruppe Gäste geriet in einen Streit, die Situation eskalierte völlig.

Gegen 2 Uhr ging der Ärger im Burger King auf der Empore des Münchner Hauptbahnhofes los, da dürfte dem einen oder anderen der Appetit ordentlich vergangen sein. Wie die Bundespolizei am Donnerstag berichtet, gerieten zwei Männer (19 und 20 Jahre alt) aus Eritrea in Streit mit einer Gruppe Russen - nach eigenen Angaben Touristen aus St. Petersburg. 

Zunächst stritten sie sich nur mit Worten, dann aber lief die Situation aus dem Ruder und einer der beiden Eritreer ging auf einen Russen los. Der Mann wehrte sich mit Unterstützung eines Begleiters, was den anderen Eritreer ebenfalls zum Eingreifen veranlasste. Beide Nordostafrikaner sollen die zwei Russen mit Stühlen angegriffen und mit Sitzgelegenheiten um sich geworfen haben. 

Auf den Tumult wurde schließlich eine Streife der Deutschen Bahn aufmerksam. Die Sicherheitsmitarbeiter trennten die vier Männer, bevor die Situation noch weiter eskalierte, und riefen die Bundespolizei herbei. 

Beteiligte des Streites im Burger King hatten Alkohol getrunken 

Beide Russen wiesen bei der polizeilichen Aufnahme des Vorfalles leichte Verletzungen auf und klagten über Schmerzen. Ob auch sie zugeschlagen haben, konnte bislang noch nicht geklärt werden. 

Die beiden Eritreer waren den Beamten gegenüber unkooperativ und machten keinerlei Angaben. Weder zu dem Vorfall noch zu möglicherweise erlittenen, äußerlich jedoch nicht erkennbaren Verletzungen oder Schmerzen. 

Die Männer hatten ordentlich getrunken und waren mit Atemwerten von 0,78 und 1,64 (die beiden Russen) bzw. 1,15 Promille alkoholisiert. Ein Eritreer verweigerte die freiwillige Alkoholkontrolle. 

Alle vier konnten die Wache nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freien Fußes verlassen. Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung wurden gegen die beiden Eritreer eingeleitet. Ob sich auch die beiden Russen strafbarer Vergehen schuldig gemacht haben, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

kg

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