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Asphalt- und Schotterwüste: Die Theresienwiese sieht derzeit sehr trist aus.

Mehr Grün gegen Tristesse

Die Theresienwiese soll schöner werden, aber wann?

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Eine Wiese ist die Theresienwiese nicht, eher eine Schotter- und Asphaltwüste. Und das seit Jahren. Nun soll die öde Fläche endlich grüner werden. Fragt sich nur wie und wann.

München - Mit mobilen Pflanzkübeln will der Bezirksausschuss (BA) Ludwigs-/Isarvorstadt der Theresienwiese zumindest ein wenig von jenem Grün verleihen, das der Name vorgaukelt. Noch in diesem Sommer solle es einen Testlauf geben, fordert das Gremium.

Eine Wiese ist die Theresienwiese nicht, eher eine Schotter- und Asphaltwüste. Nur auf 40 Prozent der Gesamtfläche ist ein Rasen angelegt. Nun will der BA die Naherholungsfläche aufwerten. Mobile Pflanzkübel und Sitzgelegenheiten, die bei Veranstaltungen und zum Oktoberfest einfach wieder weggeräumt werden, sollen die Fläche im Südteil verschönern.

Viel ist auf der Theresienwiese nicht passiert

Schon im Oktober 2013 hatte der Stadtrat aufgrund verschiedener BA-Anträge einen Auftrag zur Aufwertung der Theresienwiese erteilt. Ein sogenanntes Parkpflegewerk sollte erstellt werden. Bisher ist nicht viel passiert. Statt darauf zu warten, fordert der BA die Stadt nun auf, mobile Bepflanzungen und Sitzmöglichkeiten, wie etwa in der Sendlinger Straße, aufzustellen. 

Mobiles Grün? Wie soll das aussehen?

Wie das genau aussehen wird, solle in einer Pilotphase ausprobiert werden, fordern der Grüne Benoît Blaser und eine Mehrheit im BA. Die Südostseite des Festplatzes ab Höhe der Hermann-Schmid-Straße soll vom mobilen Grün profitieren. Auf keinen Fall will man dabei die Nutzbarkeit der Freizeitflächen einschränken.

Silvia Haas (Grüne) befürchtet, dass die Stadt einfach die Betonkübel aus den 70er-Jahren aufstellt. „Die sind scheinbar noch reichlich auf Lager und ziemlich scheußlich. Ich mag mir die auf der Theresienwiese nicht vorstellen.“ Blaser dagegen will einen Versuch starten: „Für einen Anfang tun es zur Not auch die hässlichen Dinger. Wir sollten einfach ausprobieren, was auf der Theresienwiese wirkt und möglich ist. Den jetzigen Zustand finden viele Anwohner traurig.“

Wo sollen die Pflanzen und Bänke hin?

Auf Standorte für die Pflanzen und Bänke wollen sich die Lokalpolitiker nicht festlegen – in dieser Frage lassen sie der Stadtverwaltung freie Hand. Man wolle aber keine Zeit verlieren, damit diesen Sommer noch etwas passieren kann. Denn bis zum nächsten Wiesnaufbau dauert es nicht mehr lange. 

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Bettina Ulrichs

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