Durch Videoaufzeichnungen aufgeflogen

Putzmann soll Handys in Zügen eingesteckt haben

Die Videoaufzeichnung in einem Meridian brachte die Bundespolizei auf die richtige Spur. Am Mittwochvormittag nahmen Beamte einen 39-Jährigen fest, dem mehrere Diebstähle in Zügen zur Last gelegt werden.

München - Wie die Bundespolizei berichtet, hatte ein 38 Jahre alter Ingolstädter sein Mobiltelefon in einem Zug vergessen. Obwohl er dies schnell bemerkte und sofort danach im Zug suchte, war das Handy nicht mehr auffindbar. Dazu hatte der Mann unter anderem auch den Schaffner und eine Putzkraft auf den Verlust angesprochen. 

Der 38-Jährige erstattet Anzeige und die Bundespolizei wertete die vorhandene Meridian-Videoaufzeichnung aus. Auf den Bildern war zu erkennen, wie eine Putzkraft das Handy der Marke Samsung Galaxy S7 im Wert von rund 700 Euro an sich nahm.

Am Mittwochmorgen besuchten die Ermittler der Bundespolizeiinspektion München auf Beschluss des Amtsgerichtes München auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I den 39-jährigen Putzer an dessen Arbeitsstätte, denn bei Hausdurchsuchungen war das Handy nicht aufgefunden worden.

Der Beschuldigte bestreitet die Tat. Wegen der vorliegenden Videoaufzeichnung wird aber  derzeit von einer Tatbegehung durch den Beschuldigten ausgegangen.

Jetzt werden weitere Diebstähle in Zügen, in denen der Putzer einer Reinigungsfirma für die Firma Transdev GmbH gearbeitet hatte, ausgewertet. Der 39-jährige Rumäne konnte die Dienststelle nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen zunächst wieder freien Fußes verlassen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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