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Hier stürzte der 39-Jährige ab.

Unzählige Knochenbrüche an Armen und Beinen

Uni-Klinik: Einbrecher 14 Meter in die Tiefe abgestürzt

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Ein 39-Jähriger ist am Freitagabend während seines Einbruchs in die Uni-Klinik in der Ziemssenstraße 14 Meter in die Tiefe gestürzt. Er ist der Polizei bekannt.

München - Dieser Plan ist für einen 39 Jahre alten Einbrecher ordentlich nach hinten losgegangen: Am Freitagabend wollte er offenbar in die Räume der Uni-Klinik in der Ziemssenstraße eindringen. Dabei stürzte er rund 14 Meter in die Tiefe. Der Münchner überlebte mit schwersten Verletzungen.

Vermutlich wegen seiner starken Medikamenten- und Drogensucht hatte sich der Mann ein Krankenhaus als Einbruchsziel ausgewählt. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma fanden den Einbrecher gegen 23.10 Uhr im Innenhof des Rückgebäudes nahe des Nußbaumparks. Zunächst ging man von einem Suizidversuch aus. Nach und nach wurde klar: Der Mann mit den unzähligen Knochenbrüchen an Armen und Beinen ist ein Einbrecher. Ermittler fanden im dritten Stock des Gebäudes ein eingeschlagenes Fenster. An anderen Fensterrahmen fanden sich Einbruchsspuren. Hinter der eingeschlagenen Scheibe war ein Arztzimmer gründlich durchsucht worden.

Das eingeschlagene Fenster der Klinik in der Ziemssenstraße

Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass der 39-Jährige über eine Feuerleiter nach oben geklettert war, in die Räume eindrang, auf dem Rückweg einen verhängnisvollen Fehler beging und abstürzte. Nach Angaben der Polizei hatte der Einbrecher sogar noch Glück, dass er den Fall aus 14 Metern überlebt hat. Diebesgut und Einbruchswerkzeuge wurden offenbar nicht gefunden.

Zwar fand man den Schwerverletzten auf dem Grundstück eines Krankenhauses, für die Behandlung seiner Knochenbrüche und ernsthaften Kopfverletzungen wurde der Mann aber in ein anderes Krankenhaus transportiert. Der 39-Jährige befindet sich derzeit im Koma und hat bei dem Sturz wohl eine Gehirnblutung erlitten. Der Einbrecher ist der Polizei wegen Drogen- und Diebstahlsdelikten bekannt.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Ludwigsvorstadt – mein Viertel“.

Johannes Heininger

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