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Nach der Ausweitung der Fläche seit der Einführung der „Oidn Wiesn“ fürchten Anwohner nun eine zeitliche Ausweitung.

Bezirksausschuss

Viertel-Politiker: „Eine längere Wiesn ist nicht zumutbar“

Maximal 16 Tage und nicht länger soll das Oktoberfest dauern, wenn es nach dem Willen des Bezirksausschusses (BA) Ludwigs-/Isarvorstadt geht. Außerdem sucht man eine Lösung für das Parkproblem während der Wiesn.

München - Einstimmig sprachen sich die Lokalpolitiker gegen eine weitere Verlängerung aus. Sie befürchten, dass die Stadt versucht, die höheren Sicherheitskosten durch eine längere Festzeit zu kompensieren. Für die Anwohner aber bedeute die Wiesn Einschränkungen in ihrem persönlichen Leben.

Nach der Ausweitung der Fläche seit der Einführung der „Oidn Wiesn“ 2010 könnte nun eine zeitliche Ausweitung folgen. Einstimmig will der BA das im Interesse der Anwohner verhindern. Die erhöhten Sicherheitskosten des Oktoberfests sollen von den Wirten und Schaustellern sowie aus dem Stadtsäckel getragen werden.

Parken für die Anwohner fast unmöglich

Gleichzeitig suchen die Lokalpolitiker eine Lösung für das Problem, dass Anwohner während der Wiesnzeit kaum einen Parkplatz finden. Die vorgesehenen Plätze sind häufig zugeparkt oder liegen – unerreichbar – innerhalb des zweiten Sperrrings.

Rechtlich ist es nicht möglich, das Anwohnerparken während des Oktoberfests auf umliegende Parkgebiete auszuweiten. Hier würden andere Anwohner verdrängt. Deshalb muss das Parkproblem im Gebiet rund um die Theresienwiese gelöst werden. Die Stadt soll prüfen, wo dies beispielsweise in der Schwanthaler-, Herzog-Heinrich-, Lindwurm-, Kapuziner- und Goethestraße sowie deren Seitenstraßen möglich ist.

bus

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