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Wenn die ganze Familie oder WG im Netz hängt, kann es schon einmal eng werden.

Mit Glasfaser ab in die Zukunft

Immer mehr im Kommen: "Smart Home" und das "Internet der Dinge"

Das "Internet der Dinge" wird immer greifbarer. Während der PC in wenigen Jahren aus den Haushalten verschwindet, gibt es jetzt Ersatz – durch intelligente Gegenstände, die Einzug in den Lebensalltag halten.

Noch längst sind nicht alle Anwendungen ausgelotet – doch es gibt immer mehr Beispiele, die vor wenigen Jahren undenkbar schienen.

Schnelles Internet gehört heute zur Grundversorgung

„Die Glasfasertechnologie ist die Voraussetzung dafür, dass der überproportional wachsende Datenverkehr schnell und effizient fließen kann“, bringt es Michael Fränkle, CTO und Mitglied der Geschäftsführung von M-net, auf den Punkt. Vor genau 20 Jahren wurde M-net gegründet – Gründungs- und Hauptgesellschafter sind die Stadtwerke München (SWM). „Wir bei den SWM freuen uns, in M-net einen tollen Partner zu haben, mit dem wir das Datennetz der Zukunft aufbauen. Denn ein schneller und leistungsfähiger Internetzugang ist heute ähnlich wichtig wie Wasser, Strom oder öffentlicher Nahverkehr“, gratulierte Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung, zum runden Geburtstag. Internetzugang und leistungsfähiges Datennetz sind Voraussetzungen für immer mehr „Smart Home“-Anwendungen wie die Steuerung einer Heizung und eines Sicherheitssystems. „Smart Home ist ein spannendes Thema“, weiß auch Roland Gräbel, Leiter des Bauzentrums München. Wer auf Entertainment per Video-Streaming setze, der brauche heute schon Glasfaser. Außerdem müsse jeder selber entscheiden, ob er und welche Daten er mit dem Netz teilen wolle. Das Bauzentrum werde künftig Beratungen rund um das Thema „Smart Home“ anbieten.

Gut beraten ist, wer auf viel Bandbreite setzt.

Smart & safe – das sichere Heim, auch aus dem Urlaub

Wer den Jahreswechsel in den Bergen oder in der Südsee verbringt, kann heute schon per Smartphone und intelligenter Sicherungstechnik Wohnung oder Haus jederzeit in Echtzeit kontrollieren. Ob beim Skifahren oder im Liegestuhl: Der Verbraucher hat es im Blick, ob Daheim alles in Ordnung ist. Droht Gefahr wird nicht nur der Eigentümer in Echtzeit informiert, parallel besteht auch die Möglichkeit, ein Sicherheitsunternehmen und die Polizei einzuschalten. Schwere Zeiten für Einbrecher!

Smarte Küche – wenn Kühlschrank, Herd & Co. mitdenken

Wer daheim bleibt, setzt vielleicht bereits in der Küche oder im Bad auf das „Internet der Dinge“. Bevor die Gäste kommen, informiert man sich per Internet und eingebautem Display in der Küchenzeile über ultimative Rezepte, bestellt vielleicht noch schnell die eine oder andere Zutat per Lieferservice und lässt dann während des Kochens die eigene Lieblings-Playlist per Internetradio laufen. Selbstverständlich wird auch der Herd immer intelligenter, denn er warnt, wenn der Braten zu dunkel werden sollte. Auch „intelligente Kühlschränke“ sind schon im Gespräch, die per App informieren, falls die Milch zur Neige geht.

Das Network Operation Center (NOC) von M-net zur Kontrolle des Netzes.

Smartes Bad – High Tech-Badewanne & Lichtdusche

Wenn der letzte Gast gegangen ist, dann geht es ab ins „intelligente Bad“ – also nicht in irgendein Bad, sondern in das „vernetzte Bad“. Eine High Tech-Entwicklung im Sanitärbereich ist zum Beispiel die Badewanne, die als Resonanzkörper für Musik genutzt wird. So kann man im warmen Wasser relaxen und gleichzeitig entspannende Musik hören. Auch die LED-Lichtdusche ist eine neue Entwicklung, die das Wohlbefinden steigern soll.

Smarte Unterhaltung – Videostreaming, Gaming & Co.

Ob gesichertes WLAN oder verlegtes Netzwerk – der Trend ist offensichtlich. Immer mehr elektronische Endgeräte, die auch der Unterhaltung dienen, hängen am Netz. Ob der Nachwuchs gerade ein Online-Spiel mit Freunden ausprobiert, gleichzeitig mit ihnen chatet, die Ehefrau die letzten Online-Weihnachtsbestellungen auf dem Tablet eingibt und der Rest der Familie Video-Streaming nutzt, es gibt noch viele weitere Anwendungsbeispiele. Und dann kommt noch die neue Eisenbahn zu Weihnachten, die sich plötzlich per „App“ steuern lässt.

Smarte Home – High Tech und Umweltschutz

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Wieso nur Sicherheitstechnik, Küche und Bad vernetzen, wieso nicht das ganze Haus? Per Smartphone hat man heute jederzeit Zugriff auf Heizungs- und Klimadaten, auf die aktuelle Produktion der Photovoltaikanlage, den eigenen Stromspeicher, kann Rollos und Jalousien hoch- oder hinunterfahren. Der Verbraucher hat sein Zuhause also immer im Blick und kann vor allem auch Kosten sparen. Wieso muss das Heim voll beheizt werden, wenn gerade während der Feiertage keiner Zuhause ist? Eine niedrigere Temperatur tut es auch. Umweltschutz, moderne Technik und Einsparmöglichkeiten gehen letztlich Hand in Hand – dies alles dank Glaserfaser, die ein schnelles Internet ermöglichen.

M-net ist Testsieger

M-net erreichte beim diesjährigen Festnetztest der Fachzeitschrift connect die

höchste Punktzahl und erhielt das Urteil „sehr gut“. Als Gesamtsieger

übertrumpfte der regionale Telefon- und Internetanbieter die bisherigen

Spitzenreiter. connect testet regelmäßig die Netze der größten regionalen und

bundesweiten Festnetzanbieter. M-net erreichte mit 427 von 500 möglichen Punkten

das beste Gesamtergebnis. Die höchsten Punktzahlen erreichte M-net in den

Kategorien Web-Services und Sprache.

Wieso eigentlich Glasfaser – Datenübertragung per Lichtgeschwindigkeit

Wirtschaft und Politik sind sich einig: Die rasant ansteigenden Anforderungen an die Leistungsfähigkeit moderner Breitbandtechnologie erfordert den globalen Ausbau der Netzinfrastruktur. Ein flächendeckendes Breitbandnetz auf Basis optischer Leitungen, so genannter Lichtwellenleiter oder Glasfaserkabel, kennzeichnet die Infrastrukturlösung der Zukunft. In diesen Kabeln dienen nur rund 9 Mikrometer dünne, durch eine lichtundurchlässige Kunststoffschicht geschützte Glasfasern dem Datentransport. Dabei bildet jede Spektralfarbe des Lichts einen eigenen Übertragungskanal, auf dem man die Daten eines Senders in Form von Lichtimpulsen übermitteln kann. Vereinfacht gesagt wird aus „null oder eins“ „an oder aus“.

1. Glasfaser: Glasfasern sind ein vielseitiges Material. Sie werden zur Dekoration, zum Wärme- und Schallschutz verwendet. In der Informationstechnologie hingegen nutzt man ihre Fähigkeit, Lichtsignale nahezu verlustfrei über hunderte von Kilometern zu transportieren und das sehr schnell. Die Signale können eine Geschwindigkeit von 200.000 km/s erreichen.

Smart Home - bald in jedem Wohnzimmer Deutschlands?

2. Kaum Grenzen: Die Vorteile dieser Art des Datentransfers liegen hauptsächlich in der geringen Signaldämpfung und der großen Entfernung, die Daten in Form von Lichtsignalen zurücklegen können. Dabei setzt die nahezu unendlich große Vielfalt der Spektralfarben den theoretisch möglichen Übertragungsraten kaum Grenzen. Die Glasfasertechnologie gilt daher als absolut zukunftssicher. Bereits heute erreichen Lichtwellenleiter Bandbreiten im Gigabit-Bereich, zudem erweist sich die Glasfaser als unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen, wie sie beispielsweise von technischen Geräten oder Gewittern erzeugt werden. In der Regel besitzt ein optisches Datenübertragungskabel einen Durchmesser von 10 bis 15 Millimeter und beinhaltet bis zu 144 einzelne Glasfasern. Zum Vergleich: Ein Kupferkabel mit derselben Kapazität hätte die Dicke eines Arms. Datenübertragung mittels Licht ist auf dem Vormarsch.

Immer mehr Haushalte in München nutzen das High Tech-Glasfasernetz.

3. Bandbreite: Digitale Daten bestehen aus endlosen Folgen von Nullen und Einsen. Computer können diese Zahlenkolonnen lesen und machen daraus Webseiten, Urlaubsfotos, Videos oder Telefongespräche. Wie viele Null-Eins-Kombinationen zeitgleich vom Sender zum Empfänger gelangen, hängt von der Bandbreite des Internetanschlusses ab. Denken Sie an ein Flussbett, durch das nur eine gewisse Menge Wasser strömen kann. Je höher die Bandbreite, desto breiter der Fluss und flüssiger das Surf-Erlebnis.

4. Mbit/s: Megabit pro Sekunde ist die Maßeinheit für die Datenübertragungsrate, ähnlich wie Kilometer pro Stunde für die Geschwindigkeit. Ein Megabit ist nicht zu verwechseln mit einem Megabyte, was viele als Größenangabe von Festplatten oder USB-Sticks kennen. Ein Byte besteht aus acht Bit, also aus einer Folge von acht Nullen und Einsen. Ganz praktisch: Über einen Anschluss mit einer Bandbreite von 100 Mbit/s lassen sich 12,5 Megabyte pro Sekunde herunterladen.

Alle Informationen gibt es unter www.m-net.de

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