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Das besetzte Haus an der Linprunstraße. 

Polizei im Einsatz

Aktivisten „besetzen“ in München zwei Häuser

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Aktivisten der Gruppe, die sich „Für LⒶu Haus“ nennt, haben nach eigenen Angaben am Samstagmorgen in München zwei Häuser besetzt. Die Polizei ist aktuell im Einsatz, konnte die Besetzungen zunächst aber nicht bestätigen.

München - In einer Pressemitteilung erklären die Aktivisten von „Für LⒶu Haus“, dass die zwei Hausbesetzungen  an der Sandstraße und an der Linprunstraße im Münchner Stadtteil Maxvorstadt Solidaritätsbekundungen sen sollen. Wörtlich heißt es, „dass diese Besetzungen anlässlich von zwei Hausdurchsuchungen am vergangenen Donnerstag bei Unterstützer_innen des Für LⒶu Haus als Solidaritätsbekundungen mit den Betroffenen zu verstehen seien.“

Vergangenen Donnerstag durchsuchten Polizeibeamten nach Angaben der Gruppe die Wohnungen von zwei Unterstützern des „Für LⒶu Hauses“. „Dabei drangen diese mit Gewalt in die Wohnräume ein – dabei kamen auch Kettenhemd und Schild zum Einsatz – und beschlagnahmten diverse Flyer, sowie Computer. Bei einem der Betroffenen war das bereits die zweite Hausdurchsuchung im Zusammenhang mit dem „Für LⒶu Haus“, der_die zweite Betroffene konnte einer Hausdurchsuchung vor rund einem Monat entgehen“, heißt es wörtlich in der Mitteilung der Aktivisten-Gruppe.

Auch an der Sandstraße hängten die Hausbesetzer ihre Transparente auf.

Die Polizei kündigte am Samstagvormittag an, die Situation vor Ort zu klären. Nähere Informationen über den Einsatz in der Maxvorstadt liegen derzeit noch nicht vor.

Auf ihrer Website rufen die Aktivisten unterdessen dazu auf, weitere Häuser zu besetzen und veröffentlichen Anleitungen dazu. In der jüngster Vergangenheit hatten die Aktivisten von „Für LⒶu Haus“ bereits mit ähnlichen Aktionen für teils große Polizeieinsätze gesorgt. So wurde einmal eine ehemalige Disco an der Seidlstraße besetzt und auch im Westend musste die Polizei wegen solch einer Aktion ausrücken.

js

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