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Der Altstadtring zerschneidet die Maxvorstadt. Mindestens sechs Jahre lang soll die Umgestaltung des Tunnels dauern.

Alles, was in diesem Jahr wichtig wird

Altstadtring-Tunnel, Rockavaria: Das erwartet uns 2018 in der Maxvorstadt

In unserer neuen München-Serie fassen wir zusammen, was sich in den Vierteln unserer Stadt 2018 verändern wird. Lesen Sie hier die Pläne für die Maxvorstadt. 

Altstadtring-Tunnel 

Wer vom Marienplatz zum ­Museumsquartier möchte, wird hinter der Siemens-Zentrale ­abrupt gestoppt: Am Altstadtring-Tunnel ist es kaum möglich, die Straßen zu überqueren. Doch das soll sich ändern. Als Entree zu einigen der wichtigsten Münchner Museen soll diese Passage erheblich attraktiver werden. Anfang des Jahres ­werden die Pläne zur mindestens sechs Jahre dauernden Umgestaltung des Tunnels der Öffentlichkeit vorgestellt. In den Ideen finden sich Grünanlagen, Alleen sowie eine Fußgängerbrücke. 

Kunstareal 

Was das Kunstareal selbst betrifft, existiert – bislang noch ­unter Verschluss – ein Masterplan. In der ersten Jahreshälfte 2018 soll er öffentlich vorgestellt werden. Es geht um Barrierefreiheit, ein gemeinsames Ticket für alle Museen, Begrünung und neue Beleuchtung. Wichtige Schritte, wenn München den Anschluss an ähnliche Kunst­areale in Wien, Paris und London nicht verpassen will. 

Siegestor 

Ein Kunstwerk ist auch das ­Siegestor, das 2018 zu den ursprünglichen Ideen seines Architekten zurückgeführt werden soll. Nach Originalplänen von Friedrich von Gärtner, die im 19. Jahrhundert nicht verwirklicht wurden, sollen die Pappelalleen fast bis zum Geschwister-Scholl-Platz weiter nach Süden gezogen werden. Für Kontroversen wird sorgen, dass rund um das Tor Parkplätze wegfallen werden – zugunsten einer besseren Verkehrsführung inklusive Fahrradstreifen, Bushaltestelle und Taxistand. 

Rockavaria am Königsplatz 

Der Bezirksausschuss war gegen die Veranstaltung. Aber nun läuft schon der Vorverkauf für das Open-Air-Festival Rockavaria. Am 9. und 10. Juni wird es also laut am Königsplatz – dafür stehen Bandnamen wie Iron Maiden und die Toten Hosen. Täglich mehr als 20 000 Fans wird’s freuen. Die Anwohner zum Teil weniger. 

(Lesen Sie hier: Rockavaria-Veranstalter enthüllt Namen weiterer Bands.)

Inklusionsfestival 

Anwohnerfreundliches Kontrastprogramm: Der Bezirks­ausschuss plant mit dem Verein ­Mobilspiel ein Inklusionsfestival im Kunstareal. ­Hierfür müsse man laut dem BA-Vorsitzenden Christian Krimpmann (CSU) „keine einzige Straße sperren“. 

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Maxvorstadt – mein Viertel“.

Christina Raftery

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