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Sie benutzen verschieden Maschen

Aufgepasst: Mehrere Trickdiebe treiben ihr Unwesen im Zentrum

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Mehrere Frauen werden Opfer von Trickdieben im Zentrum Münchens. Die Betrüger gehen dabei nicht immer gleich vor, sondern bedienen sich verschiedener Maschen.

Neuhausen/Maxvorstadt - Gleich von mehreren Fällen von Trickdiebstahl berichtet das Polizeipräsidium München am Freitag. 

Fall 1: Falscher Wasserwerker entwendet Schmuck

Im ersten Fall klingelte ein Mann an der Haustür einer 90-jährigen Rentnerin am Mittwoch gegen 10.45 Uhr in Neuhausen, wie die Münchner Polizei berichtet. Er gab sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und hatte sogar einen Ausweis umhängen. Er kam unter dem Vorwand, dass er das Wasser in der Wohnung überprüfen müsse. Während seiner Arbeit telefonierte er immer wieder mit seinem angeblichen Vorgesetzten. Die Frau gewährte dem Unbekannten Zutritt zu ihrem Badezimmer, wo er die Wasserhähne aufdrehte. Als er der Rentnerin den Auftrag erteilte, den Duschkopf zu halten, verließ der Mann das Bad. Schon kurz darauf hörte die Frau, wie ihre Wohnungstür zugeschlagen wurde. Danach musste die 90-Jährige feststellen, dass sowohl Schmuck als auch Bargeld aus der Wohnung entwendet wurden. Vermutlich hat sich während des Gesprächs mit dem Handwerker ein zweiter Täter in die Wohnung begeben, heißt es im Pressebericht der Polizei. 

Der Täter wird als männlich, etwas 20 bis 25 Jahre alt, dicke Figur, sprach deutsch mit Akzent und bekleidet mit einer grauen Jacke beschrieben. Um Hinweise im Bereich der Heideckstraße und der Landhuter Allee bittet die Polizei.

Lesen Sie auch: Die Polizei warnt derzeit auch vor falschen Polizeibeamten, die in München ihr Unwesen treiben.

Fall 2: Vermeintliche Kirchenmitarbeiter beschuldigen Rentnerin

Des Weiteren klingelte es bei einer 83-jährigen Rentnerin in Maxvorstadt am Mittwoch gegen 11.30 Uhr an der Wohnungstür. Als sie aufmachte, stand eine Frau vor ihr, die sich als Mitarbeiterin einer Kirche ausgab. Die Rentnerin ließ die Frau in ihre Wohnung, in der sie zusammen das Wohnzimmer betraten. Die angebliche Kirchenmitarbeiterin verwickelte die 83-Jährige in ein Gespräch, ehe es erneut an der Wohnungstür klingelte. Ungefragt öffnete die Frau die Tür der alten Dame und ließ einen älteren Mann eintreten, der angab, vom Gericht zu kommen. Er beschuldigte die Rentnerin, dass sie ihre Miete nicht bezahlt habe. Diese wiederum dementierte diesen Vorwurf vehement. Auf Nachfrage wollte der Unbekannte auch seinen Namen nicht herausgeben.

Allem Anschein nach kannten sich die beiden Personen. Sie verließen auch gemeinsam die Wohnung der Rentnerin, der anschließend das Fehlen eines Kuverts mit Bargeld auffiel.

Das Polizeipräsidium gibt folgende Täterberschreibung heraus:

Täter 1: Weiblich, ca. 60-70 Jahre alt, ca. 160 cm groß, schlank, graue Haare, sprach akzentfrei Deutsch, bekleidet mit einer grauen Mütze und einem grauen Anorak. Führte einen Bleistift und ein Blatt Papier mit sich. 

Täter 2: Männlich, ca. 60-70 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftige/dicke Figur, sprach Hochdeutsch.

Wer im Zeitraum gegen 11.30 Uhr am Mittwoch im Bereich Schwindstraße und der Zentnerstraße Wahrnehmungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit diesem Fall oder dem ersten stehen könnten, bittet die Polizei, sich bei ihnen im Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, unter 089/29100 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.  

Mehr Geschichten von diesen Teilen Münchens gibt es auf den Facebook-Seiten Maxvorstadt-mein Viertel und Neuhausen-mein Viertel.

tas

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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