Raub in der Maxvorstadt

Fiese Masche: Falsche Handwerker bestehlen Rentnerinnen 

München - Nichts Böses ahnend ließen zwei Rentnerinnen vermeintliche Handwerker in ihre Wohnung, die etwas von einem Wasserbruch erzählten. Doch die Männer wollten nur eines: die Frauen beklauen. 

Eine fiese Masche lockte zwei Münchnerinnen in eine Falle: Am Mittwochmittag gegen 14 Uhr klingelte ein Unbekannter an der Wohnungstür der beiden betagten Schwestern in der Amalienstraße. Die ältere der beiden öffnete die Tür, sah jedoch niemanden. Kurz darauf klingelte es erneut und ein fremder Mann stand vor der Tür. Er erzählte der 85-Jährigen etwas von einem Wasserschaden um die Ecke. 

Die Rentnerin ließ den Mann in ihre Wohnung. Dieser begab sich zuerst in die Abstellkammer, dann in die Küche und anschließend ins Badezimmer. Er erzählte den Schwestern eine Geschichte über verstopfte Toiletten, einen Wasserschaden und Feuchtigkeit an den Wänden. Als angebliches Messgerät für die Schäden nutzte er einen Laserpointer. 

Später stellte sich jedoch heraus: Der Mann hatte alles nur erfunden. Er hatte die Rentnerinnen geschickt in ein Gespräch verwickelt, während nebenbei ein anderer Mann deren Schmuck entwendet. Erst am nächsten Tag bemerkten die Frauen, dass etwas aus ihrem Schmuckkästchen fehlte. 

Täterbeschreibung: 

Der eine Mann war etwa 30 Jahre alt, circa 175 cm groß und schlank und hatte mittelblonde, kurze Haare. Der Mann hatte nach Angaben der Rentnerinnen schmale Lippen und sprach hochdeutsch. Er führte ein Funkgerät und einen Laserpointer mich sich. 

Der zweite Täter war circa 50 Jahre alt, etwa 165 cm groß, hatte eine kräftige Figur, einen dunklen Teint, ein südländisches Aussehen und grau-melierte Haare. Er sprach Hochdeutsch mit ausländischem Akzent. 

Zeugenaufruf: 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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