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Philipp Wolf (rechts) und Benjamin Böhmer haben bei dem Brand geholfen - und viel verloren. Jetzt ist Rettung in Sicht.

Dank der „Grießnockerlaffäre“

Ruinierte Retter: Jetzt kommt Hilfe für die Helden aus der Barer Straße

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Zwei Studenten retteten selbstlos andere Menschen vor einem Wohnungsbrand. Doch ihre eigenen vier Wände wurden währenddessen unbewohnbar. Dank eines Kinohits wird ihnen nun geholfen.

Die ruinierten Retter aus der Maxvorstadt, die statt ihrer Habe ihre Nachbarn retteten, kriegen prominente Unterstützung – ein Fall für Kommissar Franz Eberhofer! Der Held aus dem Kinohit Grießnockerlaffäre wird den Studenten helfen – zumindest indirekt: Das Mathäser zeigt den Film mit Sebastian Bezzel am Samstagabend – und spendet die Einnahmen an die Helden aus der Barer Straße.

Am vorigen Samstag hatten Philipp (25), Benjamin (25) und Jan (26) draußen vor dem Fenster ihrer Wohngemeinschaft Qualm bemerkt. In der Wohnung unter ihnen brennt es!

Nicht denken, handeln! Ohne sich um ihre Wohnung zu kümmern, stürmten die drei ins Treppenhaus und weiter von Tür zu Tür, um ihre Nachbarn zu alarmieren. Es half: Niemand kam zu Schaden. Allerdings zerstörten Hitze und Rauch die Wohnung der jungen Männer. Die Wände verrußt, die Fenster geborsten, die Einrichtung hinüber. Am Donnerstag bestätigte ein Gutachter: Die Wohnung ist unbewohnbar – und muss saniert werden! Und die Retter sind jetzt pleite…

Kurt Schalk, Leiter der Mathäser-Presseabteilung, hat in der tz von den Rettern erfahren. „Die Jungs haben Zivilcourage bewiesen und sind nun selbst in der Klemme – wir wollen ihnen helfen. Schnell und unbürokratisch!“ Er rechnet am Samstag mit 300 Besuchern – und 3000 Euro. „Wir werden aufrunden“, sagt Schalk und lacht. Auch der Verleiher Constantin Film sei einverstanden und verzichte auf seine Einnahmen.

Brand an Barer Straße: Wohnung steht in Flammen - Feuerwehr wird mehrfach alarmiert

Philipp Wolf, einer der Retter, sagte der tz: „Wir sind überwältigt. Vielen, vielen Dank an das Mathäser!“ Eine 91-Jährige aus Germering habe ihnen schon ihren Fernseher angeboten. Sollte Spendengeld übrig bleiben, wollen die Retter selbst spenden.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Maxvorstadt - Mein Viertel“.

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