Der Altstadtringtunnel wird  heuer saniert, dafür wird der Betrieb auf eine Spur reduziert - Behinderungen und Staus sind wahrscheinlich
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Der Altstadtringtunnel wird  heuer saniert, dafür wird der Betrieb auf eine Spur reduziert - Behinderungen und Staus sind wahrscheinlich.

Serie: Die Zukunft in den Vierteln

Staufalle in Maxvorstadt: Im Altstadtringtunnel bleibt nur eine Spur

München wächst: Im Jahr 2035 werden rund 300.000 Menschen mehr leben als heute. In den Stadtvierteln wird daher kräftig gebaut. Wir zeigen, wie es künftig aussieht. Diesmal: Maxvorstadt.

Nicht nur der neue Bücherschrank am Rudi-Hierl-Platz, dem 2019 weitere folgen sollen, bietet der Maxvorstadt einiges an Fortsetzungsromanen. Einen noch lange nicht vollendeten Zyklus stellt die Neugestaltung des Kunstareals dar. Nachdem im Februar der Masterplan zur Aufwertung der Fläche rund um einige der wichtigsten Museen Münchens präsentiert worden war, wartet der Bezirksausschuss Maxvorstadt nun auf die Umsetzung der Initialmaßnahmen.

Zwar hat das Baureferat bereits reagiert: Derzeit werden die Hecken am Königsplatz gelichtet. Entsprechend „dünn“ findet Christian Krimpmann (CSU) die bisherigen Schritte. „Gemessen am großen Paket des Masterplans ist das ein Hauch von nichts“, so der BA-Vorsitzende, der nach wie vor „mit Entrüstung“ auf die brachliegende Fläche vor der Pinakothek der Moderne an der Gabelsbergerstraße blickt. Sein Gremium fordert für das Quartier etwa Barrierefreiheit, ein gemeinsames Ticket für alle Museen, neue Begrünung und Sitzgelegenheiten.

Maxvorstadt: Diese Projekte prägen die Zukunft im Viertel

Durchlässigkeit verspricht der Neubau des Nanozentrums in der Königinstraße am Englischen Garten, dem früheren Sitz des Instituts für Tiermedizin. Die fertiggestellten Abschnitte und die für 2019 geplanten Teilgebäude setzen auf öffentliche Durchquerbarkeit des Areals.

Viel Energie läuft dagegen in den Umbau des Altstadtringtunnels. Da die Umbauten im laufenden, auf eine Spur reduzierten Betrieb durchgeführt werden, wird der Verkehr weiter fließen können. Hierzu kündigt BA-Vorsitzender Krimpmann für Januar/Februar eine Infoveranstaltung an.

Dass sich die Partymeilen verdichten und beispielsweise Straßenfeste auf mehrere Tage ausdehnen, lehnt der Bezirksausschuss entschieden ab. Krimpmann: „Die Straßensperrungen mit Umleitung des Verkehrs auf Nebenstraßen belasten Anwohner und Umwelt.“

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Maxvorstadt – mein Viertel“.

Ch. Raftery

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