Knapp 30 Polizisten suchten mit zwei Hunden noch einmal nach dem Messer.

Opfer auf dem Weg der Besserung

Messer-Attacke am „Neuraum“: Ist die Waffe gefunden? 

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Möglicherweise ist das Messer gefunden worden, mit dem am Sonntag ein 31-Jähriger vor der Diskothek Neuraum niedergestochen worden ist – und das bereits, bevor die Polizei am Mittwoch noch einmal danach suchte.

München - Aufgrund der Berichterstattung über die Suche an den Gleisen am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) meldete sich am Donnerstag die Deutsche Bahn bei der Polizei. Mitarbeiter hätten schon am Montagvormittag bei einem routinemäßigen Kontrollgang ein Messer an den Schienen gefunden. Genau in dem Bereich, in dem die etwa 30 Beamten am Mittwochmittag gesucht hatten. 

Nach Angaben der Mordkommission handelt es sich um ein Messer, das man tragen darf. Es hat eine etwa acht Zentimeter lange Klinge. Ob es sich tatsächlich um die Tatwaffe handelt, muss nun geprüft werden. Das Messer wird nun erkennungsdienstlich behandelt und auf mögliche DNA-Spuren von Opfer und Täter untersucht. Zudem würde man auch die drei bereits festgenommenen Tatverdächtigen (zwei 19-Jährige und ein 23-Jähriger aus München) mit dem Fund konfrontieren. 

Der vierte Verdächtige, ein 18-Jähriger, war am Donnerstagnachmittag noch auf der Flucht. Die Mordkommission wird – wie bei derartigen Angriffen üblich – auch in diesem Fall Parallelen zum sogenannten „Isarmord“ prüfen. 

Der 31-Jährige, der nach dem Messer-Angriff zunächst in Lebensgefahr schwebte und notoperiert werden musste, ist unterdessen auf dem Weg der Besserung.

Messerstecherei am Neuraum: Krimi um Suche nach der Tatwaffe

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