Eines der vielen hochgeladenen Fotos des Feuerwehr-Einsatzes.
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Eines der vielen hochgeladenen Fotos des Feuerwehr-Einsatzes.

„The roof is on fire“

Neuer Tiefpunkt im Netz? „Gaffer“ stellt Fotos von Brand in Münchner City online - Reaktionen fallen eindeutig aus

Ein gewöhnlicher Einsatz der Feuerwehr wurde auf der Plattform „Jodel“ zum großen Wurf: Ein User dokumentierte den Einsatz mit Fotos und Beiträgen - und erntete viel Kritik.

  • In München* kam es am Mittwoch (1. Juli) zu einem Brand in der Maxvorstadt.
  • Ein User der App „Jodel“ dokumentierte den Einsatz aus nächster Nähe mit zahlreichen Fotos und Beiträgen.
  • Das Posting erntete von der Community viel Kritik.
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München - In der Stadt kommt es immer wieder zu Bränden. Glücklicherweise sind diese meist der harmlosen Sorte zuzuordnen, Routine-Einsätze für die Feuerwehr. So war es auch diesmal, am Mittwoch, 1. Juli, in der Daimlerstraße in München. Das Brisante: Ein „Jodel“-Nutzer dokumentierte den Brand aus nächster Nähe - und erntete dafür jede Menge Kritik.

München: Brand im Dachstuhl - „Jodel“-Nutzer dokumentiert Einsatz live mit

Wie die Feuerwehr München mitteilt, rückte sie am Mittwoch (1. Juli) gegen 15.50 Uhr zum Einsatz aus. Zuvor hatte ein Anwohner die Brandentwicklung gemeldet. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich der Rauch nicht wie vermutet im Dachboden entwickelt hatte, sondern im Dach selber entstanden war. Mithilfe von zwei Leitern und mehreren Einsatzkräften gelang es der Feuerwehr dann, den Brand zu löschen - eine Person wurde dabei leicht verletzt. Ein User der App „Jodel“, augenscheinlich wohnhaft in direkter Nachbarschaft zum Einsatzort, dokumentierte mit Bildern und Kommentaren den Einsatz - was ihm viel Kritik brachte.

München: Großer Feuerwehr Einsatz in der Stadt - „Jodel“-User als Gaffer beschimpft

Der eigentlich routinemäßige Einsatz der Feuerwehr sollte in diesem Fall ungewollt mehr Aufmerksamkeit erlangen als üblich. Ein User der App „Jodel“ fotografierte den Einsatz mehrmals und lud die Bilder auf der Plattform hoch. Vielen anderen Usern stoß das „Dokumentieren“ des Einsatzes dabei übel auf: „Ruf doch mal lieber die Feuerwehr“, schreibt etwa ein User. „Du kamst halt als Gaffer rüber“, kommentiert ein weiterer.

Feuer in München: „Gaffer“ dokumentiert alles online - und kassiert derbe Kritik

Währenddessen werden mehrere User auf das Posting aufmerksam und kommentieren fleißig die Fotos, die in hoher Regelmäßigkeit vom „Reporter“ gepostet werden. „Finde das unverantwortlich“, schreibt jemand. Dabei ist die Rauchentwicklung von Beginn bis zur Löschung des Brandes zu sehen. Zum Ende des Postings zeigt der Verfasser einen Bericht aus dem Internet zum Einsatz der Feuerwehr - dabei könnte man meinen, dass durch seine Fotos nun jede Information abgedeckt ist.

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Eine 38-Millionen-Villa kauft man wohl nicht im Vorbeigehen. Dennoch gibt es eine simple Internetanzeige solch eines Luxus-Objekts in München-Bogenhausen.

Fahrräder mit Elektromotor erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Im Münchner Westen haben Akkus nun jedoch wohl zu einem Brand geführt. Die Feuerwehr hat Schlimmeres verhindert.

Während einer lauen Sommernacht kam es an der Isar zu unschönen Vorfällen. Wenig später brannte es an mehreren Orten in München.

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