Ärger im Sperrbezirk

Verbotener Tanz in Striptease-Bar: Razzia in der Maxvorstadt

Ärger im Sperrbezirk! Polizisten und Mitarbeiter des Kreisverwaltungsreferats haben in der Maxvorstadt eine Tabledance-Bar durchsucht.

München - Es gab Hinweise, dass Tänzerinnen dort sogenannten Private Dance anbieten – was seit der jüngsten ­Änderung des Prostitutions-Schutzgesetzes als sexuelle Dienstleistung gilt und im Sperrbezirk verboten ist. Der Betreiber der Bar (53) hätte eine Genehmigung gebraucht, die er nicht ­hatte. Ihn erwartet nun eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige.

München: Das gilt im Sperrbezirk

Geht eine Striptease-Tänzerin während ihrer Darbietung auf Tuchfühlung mit ihrem Publikum, gilt das neuerdings als sexuelle Dienstleistung – die beim Kreisverwaltungsreferat (KVR) angemeldet werden muss, wenn diese innerhalb des Sperrbezirks stattfindet. Der 53-jährige Betreiber einer Tabledance-Bar in der Maxvorstadt kannte das geänderte und am 1. Juli 2017 inkraftgetretene Prostitutionsschutzgesetz offenbar nicht. Jedenfalls hatte er es versäumt, sich für den sogenannten Private-Dance eine Genehmigung vom KVR einzuholen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag führten Polizisten und KVR-Mitarbeiter eine Razzia in der Tabledance-Bar durch. 

Ihnen lagen Informationen vor, dass in besagtem Etablissement diese Tanzform angeboten wird – ohne vorherige Genehmigung. Tatsächlich erwischten die Ordnungshüter eine Tänzerin in flagranti mit ihren Zuschauern. Sie belehrten den Barbetreiber, der sich laut Polizei kooperativ zeigte. Er muss nun ein Bußgeld zahlen. 

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Maxvorstadt – mein Viertel“.

tz/mm

Rubriklistenbild: © dpa / Marijan Murat

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Benzin-Supergau in München: Whatsapp-Kettenbrief zum Tankstellen-Boykott aufgetaucht
Benzin-Saupergau in München! Die Kraftstoffpreise sind auf ein Rekordhoch geklettert. Am Montag soll es ein Tank-Boykott geben - auch ein Whatsapp-Kettenbrief ruft dazu …
Benzin-Supergau in München: Whatsapp-Kettenbrief zum Tankstellen-Boykott aufgetaucht
Erneuter Cyber-Angriff: Unternehmen ergreift Vorsichtsmaßnahme
Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art im Münchner Westen. Jetzt ist die Krauss-Maffei-Group in München-Allach von einer Cyber-Attacke betroffen.
Erneuter Cyber-Angriff: Unternehmen ergreift Vorsichtsmaßnahme
„Das ist verachtenswert“: Münchner Richter wählt harte Worte gegen syrische Familie
Die 15-jährige Lela aus München erlebte den Horror in der eigenen Familie. Weil ihr Freund die falsche Nationalität hatte, wurde sie misshandelt. Nun kam der Fall vor …
„Das ist verachtenswert“: Münchner Richter wählt harte Worte gegen syrische Familie
Dschungelcamp-Star wird mitten im Münchner Wald zur Lebensretterin - Es war reiner Zufall
Die ehemalige ZDF-Moderatorin Ramona Leiß wurde in Waldtrudering zur Lebensretterin: Sie arlamierte die Sanitäter, als sie beim Spazierengehen einen kollabiertem Mann …
Dschungelcamp-Star wird mitten im Münchner Wald zur Lebensretterin - Es war reiner Zufall

Kommentare