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Klaus Bäumler an der gesperrten Hahnenstraße. Die Schilder dort sorgten regelmäßig für Verkehrschaos.

Wegen Baustelle im Josephinum

Murks in der Maxvorstadt? Schilder verursachen Chaos

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München - Seit 2. November ist die Hahnenstraße von der Von-der-Tann- bis zur Schönfeldstraße komplett gesperrt.

Um Ein- und Ausfahren im Karree weiterhin zu ermöglichen, ist die Einbahnstraßen-Regelung in der Kaulbachstraße umgedreht worden. Sie gilt nun Richtung Norden. Grund ist eine Baustelle in der Privatklinik Josephinum. „Es passiert dort aber nichts“, sagt Anwohner Klaus Bäumler. Und mehr noch: Die Beschilderung sei irreführend. „Das sorgt hier regelmäßig für ein Verkehrschaos.“

Klaus Bäumler an der gesperrten Hahnenstraße. Die Schilder dort sorgten regelmäßig für Verkehrschaos.

Auch beim zuständigen Bezirksausschuss sind bereits Beschwerden aufgeschlagen. Beispielsweise war unklar, inwiefern Radler die Kaulbachstraße noch von Norden nach Süden nutzen können. Daher hatte sich das Gremium am Dienstag mit dem Thema befasst. Aber nur kurz. „Die Schilder sind seit Kurzem ausgetauscht“, sagt BA-Chef Christian Krimpmann. Laut Kreisverwaltungsreferat ist die Kaulbachstraße für Radler in beiden Richtungen frei! Für Autofahrer ändere sich darüber hinaus nur, dass die Einbahnstraße auf der Schönfeldstraße (aus Richtung Stadtmitte) bis zur Abzweigung Kaulbachstraße verlängert wurde. Autofahrer aus Richtung Osten können eben nicht mehr zur Hahnenstraße fahren.

Und die Kritik, dass nicht gebaut werde, weißt derweil das Josephinum von sich. Eine Sprecherin zur tz: „Es passiert etwas, man sieht es aber von außen noch nicht.“ Geplant sei, ein altes Haus im Inneren des Gebäudekomplexes abzureißen. An dieser Stelle soll ein neues Ärztehaus entstehen. „Derzeit werden die Gas-, Wasser- und Stromleitungen abgetrennt“, sagt die Sprecherin. In der nächsten Woche sollen die Bagger anrollen. Bis Ende nächsten Jahres werden die Arbeiten dauern. 

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