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Die neue Steuer-Zentrale: So soll der Finanz-Campus aussehen.

Richtfest am Finanz-Campus

Deroystraße: Hier sollen bald knapp 3000 Menschen arbeiten

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Nach nur sieben Monaten Bauzeit wird beim Finanzamt schon Richtfest gefeiert. Dort an der Deroystraße entstehen gerade neue Gebäude für 2860 Mitarbeiter. 

München - Das Finanzamt München kann nicht nur schnell mahnen, sondern auch flott bauen. Sieben Monate nach dem Spatenstich feierten Finanzminister Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann Richtfest am größten Bauwerk, das der Freistaat je im Passivhausstandard errichtet hat: An der Deroystraße entsteht auf 67.000 Quadratmetern Fläche ein Steuercampus für rund 2860 Beschäftigte. Die bislang auf sechs Standorte verteilten Mitarbeiter sollen hier optimale Arbeitsbedingungen vorfinden.

360 Millionen Euro sind für das Gesamtprojekt eingeplant. Die Hälfte der Summe soll durch den Verkauf der frei werdenden Liegenschaften finanziert werden. Der erste Bauabschnitt, dessen Kosten Bauminister Herrmann auf 66 Millionen Euro bezifferte, soll auf 12.000 Quadratmetern Nutzfläche Platz für 650 Arbeitsplätze sowie Sitzungssaal, Besprechungsräume und Aus- und Fortbildungsraum bieten.

Stolz hob Markus Söder beim Festakt die Leistung der Behörde hervor: „Das Finanzamt München erwirtschaftet mit rund 48 Milliarden Euro beeindruckende rund 41 Prozent des bayerischen Steueraufkommens“, sagte er. Nun erhielten die Mitarbeiter „moderne, den heutigen technischen Anforderungen angemessene und ansprechende Bürogebäude“.

Herrmann freut sich, dass der Freistaat mit dem Steuercampus einmal mehr zum Vorreiter in Sachen Energiesparen wird. „Wir nutzen unter anderem die Fernwärme der Stadtwerke München und auf dem Dach eine Fotovoltaikanlage“, erläuterte der Minister. „Mit unserem innovativen Energiekonzept sparen wir allein mit diesem Gebäude pro Jahr rund 125 Tonnen Kohlendioxid ein.“ Auch auf Barrierefreiheit sei schon bei den Planungen geachtet worden. So wird es ein spezielles Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte, barrierefreie Aufzüge, Parkplätze und Toiletten sowie eine Induktionsanlage für Hörgeschädigte geben.

Laut Herrmann liegt der erste Bauabschnitt im Zeitplan. „Nach dem derzeitigen Stand kann das Finanzamt München das Gebäude ab Mitte 2018 beziehen“, kündigte der Minister an. Im Endausbau werden sich fünf sechsgeschossige Gebäude mit Innenhöfen um einen zentralen Campus gruppieren. In dessen Mitte ist ein etwas niedrigerer Bau geplant, in dem eine zentrale Anlaufstelle für die Bürger eingerichtet wird.

sc

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