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Der Champagner ist weg, nur einpaar wenige wertvolle Flaschen ließen die Einbrecher zurück.

Diebe stehlen Champagner von Kripo-Beamten

„Selber schuld“ - Einbruch bei der Polizei zu Hause

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Er ist selbst Polizist und gibt präventive Tipps gegen Einbrüche, nun hat es ihn selbst erwischt: Christian Krimpmann, Vorsitzender des Bezirksausschusses Maxvorstadt und bei der Kripo. „Selber Schuld“, sagt er zerknirscht.

München - Präventive Tipps der Polizei gegen Einbrüche gibt es zuhauf: Türen immer abzusperren etwa. Und Wertgegenstände nicht so zu platzieren, dass sie von außen einsehbar sind. Schlecht nur, wenn sich die Tippgeber selbst nicht an die Ratschläge halten. „Das ist ein klassischer Fall von ‚Selber Schuld‘, das ist mir schon bewusst“, sagt Christian Krimpmann.

Bei dem 39-Jährigen haben am Mittwoch Diebe zugeschlagen, die Kellertür aufgebrochen und wertvollen Champagner und Cremant geklaut. Und Krimpmann ist nicht nur Vorsitzender des Bezirksausschusses Maxvorstadt. Der CSU-Politiker ist auch noch seit fast 20 Jahren Polizist, bei der Kripo zuständig für organisierte Kriminalität! Die Stimmung ist im Keller.

Am Mittwochabend wollte der 39-Jährige noch rasch eine Flasche rauf in die Wohnung holen. Die Schwägerin kam zu Besuch, und Krimpmanns Frau wollte Champagner anbieten.

„Im Keller sah ich schon, dass das Schloss auf dem Boden lag, die Türe stand einen Spalt weit offen und der Ring am Schließblech war kaputt.“ Dem Kommissar war klar: Hier waren Einbrecher am Werk. Und zwar offenbar Genuss-Ganoven! Denn mitgenommen haben die Täter nur die teuren Flaschen. Selbst Elektrowerkzeug ließen sie liegen. „Die haben sich nur auf die Spezialitäten konzentriert.“

Und die hatte die Familie erst wenige Tage zuvor gekauft. Die Kartons der hochwertigen Spirituosen standen noch im Kellerabteil. Für die Einbrecher hätte es kaum besser laufen können. „Die haben die Flaschen einfach wieder in die Kartons gepackt und sind damit getürmt“, sagt Krimpmann.

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Der 39-Jährige hat mittlerweile Anzeige erstattet. „Die Kollegen auf der Wache haben sich natürlich amüsiert. Einer hat sogar netterweise meine Frau verdächtigt“, sagt Krimpmann und lacht. „Wer den Schaden hat…“

Eingedrungen sind die Diebe in das Mietshaus in der Maxvorstadt wohl über eine Eingangstür, die nicht immer konsequent verschlossen ist. Und die wertvollen Flaschen waren zudem durch die Holzlatten der Kellerabteiltür von außen zu sehen. „All das, was man normalerweise vermeiden sollte“, sagt Krimpmann. Er nimmt es mit Humor. Konsequenz aus dem Keller-Krimi: „Wir werden die wertvollen Sachen nicht mehr im Keller lagern, sondern eben woanders.“ Auch ein präventiver Tipp. 

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