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Auch Kokain fanden die Beamten in rauen Mengen.

Speed, Kokain, Ecstasy, Pilze und noch viel mehr

Polizei sprengt "Goa-Party" - 31 Verhaftungen

Maxvorstadt - Ein Club in der Maxvorstadt wurde in der Nacht auf Samstag von der Polizei gestürmt. Der Club hatte zu einer Feier mit dem bezeichnenden Namen "Goa-Party" eingeladen.

Wobei Goa sich hier nicht auf die Region Goa an der Südwestküste des indischen Kontinents bezieht, sondern auf eine elektronische Musikart aus dem Trance-Genre, die versucht durch Rhythmen dieselbe Wirkung wie LSD zu erzielen. Die Partygänger in einem Club in der Maxvorstadt hatten das wohl irgendwie falsch verstanden. Jedenfalls lud sich die Polizei bei dieser "Goa-Party" samt einem Großaufgebot an Fahndern mit ein. "Aufgrund von Hinweisen, bestand der Verdacht, dass auf dieser Veranstaltung im größeren Maße mit Drogen gehandelt wird und diese auch konsumiert werden", heißt es in der Pressemitteilung.

Vielleicht war der Name Goa-Party dem ein oder anderen Beamten ja schon Hinweis genug. Gestimmt hat der Tipp in jedem Fall. Die Polizei schnappte fünf mutmaßliche Drogendealer und verhaftete 31 Personen wegen Drogenbesitz. Bei den Personen und vor allem in deren Wohnungen fanden die Beamten dann viele viele Ecstasy-Tabletten, LSD, Speed, Kokain, Marihuana, Haschisch, Pilze und Amphetamine. 

Zusätzlich konnte eine größere Summe Bargeld, bei dem es sich laut Polizei wahrscheinlich um Drogengeld handelt, beschlagnahmt werden. Der Veranstalter der Goa-Party und ein Ecstasy-Händler wurden am Sonntag dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt. Gegen beide Personen erging Haftbefehl.

kmm

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