Terrorzelle von Barcelona hatte 120 Gasflaschen für Anschläge gehortet

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Wo die Max-Joseph-Straße auf den Karolinenplatz trifft, wurde der 24-Jährige gefunden. 

Mann auf Gehweg gefunden 

Toter Brite (24): Das ergaben die Ermittlungen

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  • Kathrin Garbe
    Kathrin Garbe
  • Myriam Siegert
    Myriam Siegert
  • Johannes Heininger
    Johannes Heininger

Ein 24-Jähriger ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag schwer verletzt in der Max-Joseph-Straße in München gefunden worden. Er konnte nicht mehr gerettet werden. Zunächst war völlig unklar, was mit dem Mann passiert ist.

  •  In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (4. Mai) wurde an der Max-Joseph-Straße in München ein Schwerverletzter gefunden.
  • Es handelt sich um einen 24 Jahre alten Briten, der sich seit 3. Mai in einem Hotel im Umland eingemietet hatte. Er konnte nicht mehr reanimiert werden und starb.
  • Da zunächst weder ein Unfall noch eine Gewalttat ausgeschlossen werden konnten, ermittelte die Kripo in alle Richtungen.
  • Das vorläufige Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung ergab, dass der Mann aus großer Höhe gestürzt ist. Weitere Ermittlungen erbrachten außerdem Hinweise, die auf einen Suizid hindeuten.

    Die Ereignisse des Donnerstag im Newsblog (absteigend). 

16.06 Uhr: Die Polizei teilt mit, dass ein vorläufiges Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung vorliegt. Demnach sei von einem Sturz aus großer Höhe auszugehen. Bei den heutigen Ermittlungen ergaben sich außerdem Hinweise, die auf einen Suizid hindeuten.  

Redaktioneller Hinweis:Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/ 

12.43 Uhr:Die Polizei sucht Zeugen, die in der Max-Joseph-Straße etwas bemerkt haben, das im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnte. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/29100, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

12.38 Uhr: Der Tote hatte seinen Personalausweis bei sich. Anhand dessen wurde er als britischer Staatsbürger identifiziert. Er wohnte seit 3. Mai in einem Hotel im Münchner Umland. Außerdem hatte er Handy und Geldbeutel bei sich. Ausgeraubt wurde er also offenbar nicht. 

12.31 Uhr: Was ist passiert? Laut Polizei ist auch ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht ein mögliches Szenario. Daher waren am Fundort auch das Verkehrsunfallaufnahmekommando und ein Unfallsachverständiger vor Ort.  

12.25 Uhr: Weitere Details zum Fall: Eine Polizeistreife fand den leblosen Schwerverletzten auf dem Gehweg. Der Mann hatte eine Kopfverletzung, der verständigte Notarzt konnte trotz Reanimationsversuchen nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Weil wegen dieses Verletzungsbildes eine Gewalttat nicht auszuschließen ist, übernahm die Mordkommission die Ermittlungen gemeinsam mit der Spurensicherung vor Ort.    

12.18 Uhr: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist noch immer möglich, dass es sich bei dem Todesfall um einen Unfall handelt. Beispielsweise sei denkbar, dass der Mann von dem Haus, vor dem er gefunden wurde, gefallen - oder gesprungen ist. An der Rückseite des Gebäudes ist ein Gerüst aufgestellt, an diesem hätte der junge Mann hochklettern können. 

12.08 Uhr: In ihrem Pressebericht, hat die Polizei jetzt weitere Informationen herausgegeben: Demnach war der Brite am Abend in einen Streit in der 089-Bar verwickelt. Dies stehe aber, so betont die Polizei, nicht zwingend mit dem späteren Tod des Mannes in Verbindung. Im Zusammenhang mit dieser „tätlichen Auseinandersetzung“ hat die Polizei drei Personen vernommen und nach der Vernehmung wieder entlassen. 

11.51 Uhr: Der Polizeieinsatz dauerte bis 8 Uhr Früh. Auch Spürhunde waren rund um den Fundort des Toten an der Max-Joseph-Straße 9 im Einsatz. 

11.27 Uhr: Eine mögliche Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden. Auch Zeugen haben sich bisher nicht gemeldet.  

11.24 Uhr: Einen natürlichen Tod des Briten kann man laut Polizei ausschließen. Am Fundort sind Spuren einer relativ großen Blutlache zu sehen. Die Leiche des Mannes wird derzeit in der Rechtsmedizin untersucht. 

11.18 Uhr: Nun ist bestätigt: Bei dem Toten handelt es sich um einen Briten (24), der noch nicht lange in München weilte. Ob er hier lebte, etwa als Student oder Austauschstudent, oder ob er als Tourist in München war, sagt die Polizei derzeit noch nicht.  

10.36 Uhr: Bei dem Toten handelt es sich offenbar um einen englischen Touristen. 

9.58 Uhr: Wie unsere Polizeireporter berichten, wurde der 24-Jährige vor dem Gebäude des Sparkassenverbandes, dem Eckgebäude Max-Joseph-Straße und Karolinenplatz gefunden.  

9.36 Uhr: Die Polizei konkretisiert die Uhrzeit: Der leblose 24-Jährige wurde gegen 1.20 Uhr gefunden. 

Donnerstag, 9 Uhr: Die Polizei erklärt gegenüber unserer Onlineredaktion, dass sich der Fundort des Mannes nicht in oder vor der 089-Bar befunden habe. Dieses Gerücht kursierte bereits, einige User hatten unserer Redaktion dies auch per WhatsApp mitgeteilt. Da es sich allerdings um einen großen Polizeieinsatz gehandelt hat, dürften dies auch die Besucher der 089-Bar, die ebenfalls in der Max-Joseph-Straße liegt, mitbekommen haben. 

Ab hier berichten wir in einem fortlaufend aktualisierten Newsblog für Sie (aufsteigend). 

Lebloser an der Max-Joseph-Straße in München gefunden: Die Fakten

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (4. Mai) wurde in München an der Max-Joseph-Straße ein sterbender Mann aufgefunden. Nach Informationen der Polizei handelt es sich um einen 24-Jährigen, der schwer verletzt war. Eine Reanimation vor Ort blieb erfolglos.  „Wir ermitteln in alle Richtungen“, wie ein Polizeisprecher unserer Onlineredaktion mitteilt. Das bedeutet: weder Unfall noch Suizid oder Gewaltverbrechen können zu diesem Zeitpunkt ausgeschlossen werden. 

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