Nächtlicher Feuerwehreinsatz

Es wurde zu heiß: Münchner Feuerwehr muss im Bordell löschen

Außergewöhnlicher nächtlicher Einsatz: Bei einem Brand in einem Rotlicht-Betrieb entstand ein hoher Sachschaden.

München - Zu einem ungewöhnlichen Einsatzort wurde die Münchner Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch gegen 1.30 Uhr gerufen. In einem Bordell in der Max-Diamand-Straße brannte es in einer der Toiletten. Ein Atemschutztrupp betrat das Gebäude und konnte schnell den Brandherd ausfindig machen: Ein Heizlüfter war in Brand geraten, das Feuer griff bereits auf die Zwischendecke über. Zum Löschen musste die Feuerwehr diese deshalb entfernen. Nach kurzer Zeit war der Brand unter Kontrolle.

Keine Verletzten, aber hoher Sachschaden

Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf circa 20.000 Euro. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, lediglich ein schlafender Bewohner des Nebengebäudes musste wegen der Rauchentwicklung evakuiert werden. Als Brandursache vermuten Polizei und Feuerwehr einen technischen Defekt an dem Heizlüfter. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

Auch in Bamberg brannte es im vergangenen Jahr in einem Bordell - die Polizei ging von Brandstiftung aus.

Thomas Benedikt

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Paul Zinken

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