Festnahme nach Angriff

Besuch nimmt fatalen Ausgang: Frau beginnt plötzlich, auf Münchner einzustechen

Ein Münchner wurde am Sonntag in seiner eigenen Wohnung von einer Frau mit einem Messer attackiert und verletzt. Die Täterin konnte festgenommen werden.

  • Eine 33-Jährige hat einen 66-Jährigen in München mit einem Messer attackiert.
  • Der Vorfall hat sich im Münchner Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart ereignet.
  • Es wird wegen versuchten Mordes ermittelt.

München - Im Münchner Stadtteil Milbertshofen-Am Hart kam es am Sonntag (14. Juni) zu einem versuchten Tötungsdelikt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Gegen 12 Uhr stach demnach eine 33-jährige Münchnerin unvermittelt einem 66-jährigen Münchner in dessen Wohnung mit einem Messer in den Oberkörper. Der Mann konnte daraufhin weitere Angriffe der Frau unterbinden.

Die 33-Jährige flüchtete daraufhin aus der Wohnung, konnte aber festgenommen werden, als sie das Mehrfamilienhaus verlassen wollte. Der Verletzte hatte zuvor über den Notruf die Polizei verständigt. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und verblieb dort stationär. Lebensgefahr bestand für ihn nicht.

Messerattacke in München: Ermittlungen wegen versuchten Mordes laufen

Laut Angaben der Polizei räumte die 33-Jährige die Tat weitgehend ein, konkrete Gründe für ihren Angriff wurden nicht genannt. Am Montag wurde sie auf ihren psychischen Zustand hin untersucht. Einem Sachverständigen zufolge liege bei ihr zwar eine psychische Erkrankung vor, die Schuldfähigkeit zur Tatzeit sei dadurch aber nicht eingeschränkt gewesen.

Nun ermittelt die Münchner Mordkommission unter anderem wegen versuchten Mordes.

In München sind vor wenigen Tagen zwei Männer wegen angeblich ausstehender Lohnzahlungen in Streit geraten. Der eine zückte schließlich ein Messer.

Im niederbayerischen Dingolfing endete eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern sogar tödlich.

Mit einer solchen Eskalation hatte wohl keiner gerechnet. Ein Mann, der wegen seines Verhaltens am Hauptbahnhof auffällig wurde, sorgte für eine dramatische Situation.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa / Ingo Wagner

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